6 Tipps, damit Ihr Feedback „richtig“ ankommt!

In einer immer komplexer werdenden Umwelt, in der wir stets neuen bzw. unvorhersehbaren Ereignissen ausgeliefert sind, wird es immer bedeutender, Feedback zu erhalten, um unser Handeln einschätzen und entsprechend ausrichten zu können. Das ermöglicht uns zu erfahren, wie das eigene Verhalten beim Gegenüber ankommt und gibt uns die Gelegenheit, mögliche Verbesserungen umgehend aufzugreifen und umzusetzen. Gleichzeitig können wir als Feedbackgeber bzw. als Feedbackgeberin andere in ihrem Lernprozess unterstützen, wenn wir rasch und regelmäßig Rückmeldung geben, d. h. in permanenten Abständen.

Bei der Äußerung von Feedback ist ungewiss, wie mein Gegenüber dieses auffasst bzw. ob es genauso verstanden wurde, wie vom Feedbackgeber oder der Feedbackgeberin beabsichtigt. Fakt ist: Feedback löst immer Gefühle aus. Gerade deshalb kommt der Formulierung von Rückmeldungen eine große Bedeutung zu. Denn: Wahr ist immer das, was der Empfänger bzw. die Empfängerin einer Nachricht versteht.

Mit den folgenden 6 Tipps können Sie Ihr Feedback konstruktiv formulieren:

  1. Schlichte und präzise Formulierungen: Damit Feedback besser verstanden werden kann, ist es wichtig, in der Sprache komplexe Umschreibungen zu vermeiden. Formulieren Sie daher Ihre Aussagen einfach und verständlich, um Unklarheiten auszuschließen.
  2. Eindrücke und Beobachtungen anführen: Es ist wichtig, stets bei den Fakten zu bleiben. Untermauern Sie Ihre Aussagen mit gemachten Beobachtungen und schildern Sie Ihren Eindruck, ohne Ihr Gegenüber zu bewerten.
  3. Konkrete Handlungen und Verhalten: Beziehen Sie sich auf ein bestimmtes Beispiel (z. B. eine konkrete Situation mit dem Feedbacknehmer/der Feedbacknehmerin), das er/sie nachvollziehen kann. Stellen Sie somit klar, an welchen Handlungen Sie Ihr Feedback festmachen und welches Verhalten Sie hier beobachtet haben.
  4. Auf Augenhöhe kommunizieren: Nehmen Sie Ihren Gesprächspartner oder Ihre Gesprächspartnerin ernst, nehmen Sie ihn/sie so wie er/sie ist und behandeln Sie ihn/sie nicht von oben herab. Dies ist mindestens genauso wichtig, wie der Inhalt des Feedbacks an sich.
  5. Ich-Botschaften formulieren: Letztendlich ist Feedback eine persönliche Wahrnehmung. Daher ist es wichtig, die Aussagen stets als Ich-Botschaften zu formulieren, z. B. „Ich habe den Eindruck gewonnen, dass…“, und nicht als totale Aussagen, z. B. „Du bist…“ Bei Rechtfertigungen Ihres Feedbacknehmers/Ihrer Feedbacknehmerin ist es umso wichtiger zu betonen, dass Sie Ihre Wahrnehmung vermitteln.
  6. Trauen Sie sich! Feedback geben ist Übungssache – sollten Sie unsicher sein, so üben Sie zunächst mit einer Vertrauensperson und fragen Sie nach, wie Ihr Feedback angekommen ist. Und geben Sie nicht nur negatives, sondern auch – und vor allem – positives Feedback, denn Rückmeldung zu geben, ist eine der wichtigsten Formen der Anerkennung.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Gespräche!

 

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