Local act, global set: Iventa goes international!

By 17. Mai 2022 Aktuelles Thema

Die Internationalisierung bestimmt den Wachstumskurs der Iventa. Annemarie Kriegs-Au verantwortet die Expansion und weiß, worauf es auf den unterschiedlichen Märkten des DACH-Raums ankommt.

Die Gegend rund um die Alte Oper gehört zu den besten Lagen der Frankfurter Innenstadt. Gleich ums Eck davon befindet sich auch das Deutschland-Büro von Iventa – in einem hippen Co-Working-Space, wie es sich für ein junges Unternehmen gehört.

„Wir gelten hier tatsächlich als neuer Player am Markt“, sagt Annemarie Kriegs-Au, Geschäftsführerin der Iventa Media & Tec DACH. „Auch wenn wir uns unsere Sporen hier nach wie vor erarbeiten müssen, werden wir aufgrund unserer 31-jährigen Expertise aber dennoch nicht als Greenhorns wahrgenommen. Mit einigen großen Playern am deutschen Markt verbinden uns ja auch langjährige Partnerschaften.“ Ein eigenes designiertes Team ist für den deutschen Markt im Einsatz und kümmert sich vorwiegend um die Bereiche
Media & Tec und Branding & Culture. Freilich steht Kund*innen auch die Iventa- Expertise in anderen Fachbereichen zur Verfügung.

Internationalisierung und Arbeitnehmer*innenmarkt.

Gleich mehrere Entwicklungen befeuerten die Expansion, darunter auch die Internationalisierung der Arbeitswelt. „Viele unserer Kunden wollten länderübergreifend mit uns zusammenarbeiten. Es lag also nahe, das Engagement von Österreich auf den DACH-Raum auszuweiten. Dass wir im Gegensatz zu den vielen kleinen regionalen Agenturen länderübergreifend tätig sind, ist ein wesentliches Asset von Iventa“, so Kriegs-Au.

Auch im Recruiting kommt man nicht mehr umhin, grenzübergreifend nach den besten Köpfen zu suchen. Denn die geburtenstarken Baby-boomer-Jahrgänge verabschieden sich nach und nach in die Pension. Die demographischen Entwicklungen machen hingegen die Nachbesetzung der offenen Stellen immer schwieriger. Nach passenden Kandidat*innen wird daher längst nicht mehr nur regional, sondern auch in den Nachbarländern und weit darüber hinaus gesucht.

„Mit unseren beiden Bereichen Media & Tec und Branding & Culture können wir diesen Bedarf im DACH-Raum optimal abdecken und auch internationale Rahmenverträge umsetzen“, bekräftigt Kriegs-Au. Die Veränderungen am Arbeitsmarkt ermöglichen zudem deutlich flexibleres Arbeiten. Mitarbeiter*innen müssen längst nicht mehr ausschließlich am Unternehmensstandort tätig sein, sondern dank Homeoffice-Regelungen von überall aus. Erste Unternehmen gehen noch einen Schritt weiter und sind sogar bereit, Mitarbeitende ein-zustellen, die überhaupt nicht mehr an der Firmenadresse arbeiten.

Mit Innovation punkten.

Unterschiede zum österreichischen Markt nimmt sie vor allem im Printbereich wahr. Denn dieser spiele in Deutschland eine untergeordnete Rolle. Stattdessen versuchen Tech-Start-ups ebenso wie die Marktführer neue Wege im digitalen Recruiting zu gehen. Kein Wunder, denn „unsere Kunden erkennen zunehmend, dass KPI-getriebenes Recruiting zu höherer Effizienz und Erfolg der Maßnahmen führt“, sagt Annemarie Kriegs-Au.

In deutschen HR-Abteilungen findet vor allem eine von Iventa entwickelte Anwendung, die sich zudem optimal in bestehende Bewerbungsmanagement-Systeme implementieren lässt, besonderen Anklang. Sie ermöglicht gezielte Ansprache, auch in den sozi-alen Medien. Die Bewerberinnen und Bewerber, die es zu erreichen gilt, tummeln sich schließlich nicht nur in Businessnetzwerken wie LinkedIn und Xing, sondern auch auf Instagram, Facebook, TikTok und Twitch. Dank Jobpost-Applikation können Jobs über passende Mediakanäle gepostet und kann die Effizienz der Postings zusätzlich gemessen werden.

Authentisch sein.

Damit man vielversprechende Kandidat*innen auch nachhaltig für ein Unternehmen gewinnt, muss es in Zeiten eines starken Arbeitnehmer*innenmarktes auch halten, was es verspricht. ,Post & Pray‘ – also einen Job zu posten und darauf zu hoffen, dass sich schon die passen-den Bewerber*innen finden werden, reicht schon lange nicht mehr. „Um als Arbeitgeber attraktiv zu sein, muss man sich als starke Marke etablieren. Dazu gehört auch die entsprechende Unternehmenskultur“, sagt Annemarie Kriegs-Au.

Mit dem Service, Stellen anzeigen und Employer Branding aus einer Hand anzubieten, hat Iventa jedenfalls den Nerv der HR-Abteilungen getroffen „Um die richtigen Mitarbeiter*innen zu finden, kommt man nicht umhin, beide Bereiche zu kombinieren. Unternehmen sind nur authentisch, wenn sie die Werte, die sie nach außen transportieren, auch innen leben“, so die Expertin. Zu tun bleibt hier jedenfalls noch einiges.

Und schon bald nicht nur in Deutschland und der Schweiz, wo man sich langfristig unter die Top-fünf-Agenturen in der Personalwerbung einreihen will. Schon in den vergangenen 30 Jahren ist Iventa mit den Bedürfnissen ihrer Kunden gewachsen und hat Dienstleistungen an die Entwicklungen des Arbeitsmarkts adaptiert. Nur konsequent also, dass Iventa den Weg der Internationalisierung eingeschlagen hat.

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