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Die R/Evolution der Stellenanzeige: Trends und Innovationen im Recruiting

By Aktuelles Thema, Media & Tec, News

In der stark im Wandel begriffenen Recruiting-Welt haben sich die klassische Stellenanzeige sowie die Art, wie Unternehmen nach neuen Talenten suchen, grundlegend verändert. Iventa feiert diesen Monat die millionste Stellenanzeigen-Buchung. Grund genug, das Stelleninserat ins Spotlight zu stellen!

Von der Stellenanzeige auf Papier zum digitalen Ad

Startete Iventa als Mediaagentur für Personalanzeigen vor über 33 Jahren mit klassischen Print-Stellenanzeigen, dienten diese damals nicht nur als Recruiting-Werkzeug, sondern oft auch als Marketingmaterialien für die suchenden Unternehmen. Heute ist dieses Konzept fast vollständig durch die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters abgelöst worden.

Der Übergang von Printanzeigen zu Online-Stellenbörsen ist bemerkenswert: Während beispielsweise in Österreich Printanzeigen in bestimmten Bereichen noch eine Rolle spielen, bieten Online-Anzeigen mehr Flexibilität und Reichweite. Sie können jederzeit angepasst und direkt an die Zielgruppe ausgespielt werden, was den Budgetbedarf erheblich verändert hat.

Jedoch geht es mittlerweile weniger darum, eine Anzeige einfach nur zu schalten, sondern vielmehr darum, wie sie die richtige Zielgruppe erreicht. Bei Iventa beraten wir unsere Kunden intensiv zum Thema „Active Sourcing“. Dabei geht es darum, potenzielle Kandidat*innen dort zu erreichen, wo sie sich tatsächlich aufhalten – häufig auf Social-Media-Plattformen.

Social Media und programmatisches Schalten

Social Media hat im Recruiting an enormer Bedeutung gewonnen. Stellenanzeigen werden zunehmend über Plattformen wie LinkedIn, Facebook und TikTok verbreitet. Der Schlüssel liegt darin, die Anzeige so zu gestalten, dass sie auf der jeweiligen Plattform authentisch erscheint. Das bedeutet, dass klassische Stellenanzeigen auf diesen Kanälen nicht eins zu eins übernommen werden können. Stattdessen müssen die wichtigsten Elemente herausgefiltert und im Wording sowie Layout des Jobboards präsentiert werden.

Ein weiterer Ansatz ist das programmatische Schalten von Anzeigen. Hierbei werden Anzeigen gezielt an bestimmte demografische Gruppen ausgespielt, basierend auf Daten wie Alter, Ausbildungsstand oder Wechselbereitschaft. Diese Informationen können über berufliche Netzwerke wie LinkedIn gewonnen werden. Algorithmen erkennen beispielsweise, wenn ein*e Nutzer*in sein*ihr Profil aktualisiert und spielen passende Jobangebote aus. Diese gezielte Ansprache erhöht damit die Wahrscheinlichkeit, die richtigen Kandidat*innen zu erreichen.

Relevanz als entscheidender Faktor

Die Relevanz einer Stellenanzeige ist heute entscheidender denn je. Online geht es darum, wie viele Menschen die Anzeige sehen und darauf reagieren. Faktoren wie der Titel des Jobs, die detaillierte Beschreibung und die regionale Ausspielung spielen eine große Rolle. Nicht minder relevant ist dabei natürlich die Budgetplanung. Unternehmen müssen klug kalkulieren, wie sie ihr Geld einsetzen, um maximale Reichweite und Resonanz zu erzielen. Unsere Kunden profitieren dabei von unseren langjährigen Medienpartnerschaften und Kooperationen mit Jobbörsen, die es ermöglichen, nicht nur regional, sondern global gezielt und kosteneffizienter Personal zu finden.

Vereinfachung des Recruiting-Prozesses

Ein weiteres zentrales Element im modernen Recruiting sind Applicant-Tracking-Systeme (ATS). Sobald ein Unternehmen eine gewisse Anzahl an Mitarbeiter*innen erreicht, sollte man auf ein ATS-System setzen. Welches System gewählt wird, hängt von den individuellen Anforderungen des Unternehmens ab. Dennoch arbeiten wir eng mit verschiedenen Anbietern von Bewerber*innen-Management-Systemen zusammen, da das Thema Technologie eine wichtige Rolle spielt.

Unser eigene Software Stella ermöglicht beispielsweise die nahtlose Integration mit diesen Systemen. Dadurch können Stellenanzeigen automatisiert veröffentlicht und alle relevanten Daten zentral erfasst werden, was umfassende Auswertungsmöglichkeiten bietet und den gesamten Bewerbungsprozess effizienter gestaltet.

Zukunftstrends im Recruiting

Blickt man in die Zukunft, wird deutlich, dass Stellenanzeigen weiterhin intelligenter und zielgerichteter werden müssen. Besonders im Mittelstand und bei kleinen Unternehmen, wo oft keine spezialisierten Recruiting-Teams vorhanden sind, wird ein tieferes Verständnis für die Zielgruppenansprache immer wichtiger.

Die Entwicklung der Stellenanzeige spiegelt einen grundlegenden Wandel wider: von der traditionellen Printanzeige hin zu einer hochflexiblen, datengetriebenen, zielgruppenorientierten sowie digitalen Strategie. Es ist ein spannender Prozess, der Unternehmen dazu bewegen wird, Recruiting nicht mehr als isolierte HR-Aufgabe zu sehen, sondern als integralen Bestandteil ihrer Unternehmensstrategie.

Sie möchten mehr über die Möglichkeiten der modernen Recruitings erfahren? Dann kontaktieren Sie uns gerne:  

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(Un-)Geschützter Datenschatz

By Aktuelles Thema, IT-Recruiting

Cyberattacken können Unternehmen nicht nur viel Geld kosten, sondern auch wertvolles Vertrauen. Was es – außer kompetenten Cybersecurity-Fachleuten – braucht, um sich zu schützen.

Während die Weltwirtschaft unter multiplen Krisen ächzt, wächst eine Sparte seit Jahren – leider – ungebremst: die Cyberkriminalität. Zwischen 2018 und 2022 hat sich die Zahl der angezeigten Cyber-Straftaten in Österreich laut Bundeskriminalamt von 20.000 auf 60.000 verdreifacht. Die Aufklärungsquote liegt derzeit bei rund 33 Prozent, Tendenz sinkend. Geopolitische Entwicklungen wie der Ukraine-Krieg verschärfen die Cyber-Sicherheitslage zusätzlich. Fakten, denen Österreichs Unternehmen oft noch zu blauäugig begegnen, wie Robert Koenes, Geschäftsführer und Management Director IT-Recruiting Iventa, beobachtet: „Viele Unternehmen setzen noch immer ein zu großes Vertrauen in ihre Sicherheitssysteme. Diese Haltung ‚Es wird schon nichts passieren‘ ist gefährlich. Häufig erkennen Firmen erst nach einem Angriff die Schwächen ihrer Systeme.“ Dabei wäre eine kontinuierliche Verbesserung der Cybersicherheit unerlässlich, um sich wirksam zu schützen.

Gefährliche Lücken
Denn die Methoden, mit denen Cyberkriminelle (meist) an das Geld und die Daten der Unternehmen kommen wollen, sind vielfältig. Am weitesten verbreitet sind laut einer Studie des Beratungsunternehmens KPMG Phishing-Attacken, gefolgt von Social Engineering, Ransomware-Angriffen und Deepfakes. Eine unterschätzte Gefahr sind unentdeckte Schwachstellen in der IT-Infrastruktur. Die Schweizer Firma Dreamlab Technologies hat 1,2 Millionen potenzielle Sicherheitslücken im österreichischen Cyberspace identifiziert. Solche „Löcher“ bestehen oft jahrelang und tun sich etwa aufgrund veralteter Betriebssysteme oder untauglicher Passwörter auf.

Derzeit beschäftigen sich Unternehmen vor allem mit Cloud-Sicherheit, Schutz vor Ransomware sowie der Sicherheit von mobilen und IoT-Geräten, berichtet Robert Koenes: „Wichtig ist die Implementierung einer ganzheitlichen Sicherheitsstrategie, die sowohl präventive Maßnahmen als auch Reaktionspläne im Falle eines Angriffs umfasst. Schulungen und Bewusstseinsbildung bei Mitarbeiter*innen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.“

Wertvolles Vertrauen
Denn als Folge einer „erfolgreichen“ Cyberattacke drohen Unternehmen nicht nur finanzielle Verluste durch Erpressung, Rechtskosten oder beschädigte IT-Systeme. Tauchen zum Beispiel sensible Datensätze plötzlich frei zugänglich im Netz auf, leidet auch das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern enorm. „So ein Vertrauensverlust kann schwerwiegend sein“, sagt Robert Koenes: „Um dieses Vertrauen wiederherzustellen, müssen Unternehmen Transparenz zeigen, die Ursachen des Vorfalls offenlegen und deutlich machen, welche Maßnahmen sie ergreifen, um zukünftige Vorfälle zu verhindern.“

Klar ist, dass eine sichere IT-Landschaft nur mithilfe gut ausgebildeter Fachkräfte gewährleistet werden kann. Iventa verfügt hier über umfassendes Branchenwissen, sagt Koenes: „Wir verstehen die spezifischen Anforderungen von Cybersecurity-Positionen und nutzen unser breites Netzwerk, um passende Kandidat*innen zu identifizieren und zu evaluieren. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Team mit den besten Talenten zu stärken, um ihre Cyber-Sicherheit effektiv zu gewährleisten.“

Grafik + Text: (c) Egger & Lerch

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Wie wir unsere Teams mit LinkedIn Learning voranbringen

By Aktuelles Thema, Branding & Culture, Iventa

Um die besten Talente zu gewinnen und zu halten, reichen wettbewerbsfähige Gehälter, gute Sozialleistungen und Flexibilität längst nicht mehr aus. Gute Mitarbeiter*innen suchen nach Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten auf lange Sicht zu erweitern und auszubauen. Deshalb haben wir bei Iventa ein Programm zur kontinuierlichen Weiterentwicklung über verschiedene Lernwege eingeführt. Seit einem Jahr ergänzt LinkedIn Learning als neues Tool dieses Programm und bietet unseren Teams ganz neue Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten und ihr Wissen zu erweitern.

In einer Wirtschaftswelt, die sich mit rasantem Tempo weiterentwickelt, ist es keine leichte Aufgabe, der Zeit voraus zu sein. Branchenstandards ändern sich kontinuierlich und es ist von entscheidender Bedeutung, auf dem Laufenden zu bleiben. Als LinkedIn Gold Partner war es für uns bei Iventa daher klar, dass wir unseren Teams individuelle Lernwege für gefragte Skills und Know-how anbieten wollen. Mittlerweile liegt ein Jahr voller spannender Kurse, inspirierender Sessions und wertvoller Erkenntnisse mit LinkedIn Learning hinter uns. Rückblickend können wir sagen, es war ein voller Erfolg.

Frische Ideen und kreative Ansätze

Dank verschiedener Lernmodelle und unseren engagierten In-House Botschafter*innen haben wir eine Blended Learning Kultur etabliert, von der wir persönlich und als Unternehmen enorm profitieren. Das bringt nicht nur frische Ideen und kreative Ansätze, sondern auch Anlass zum Austausch und motiviert, neue Wege zu gehen. Durch LinkedIn Learning erweitern unsere Mitarbeiter*innen ihr Branchenwissen, entdecken innovative Strategien und informieren sich über neueste technologische Entwicklungen. Diesen Spirit der Innovation bringen sie in ihre Arbeit ein und sind dadurch auch anpassungsfähiger an Veränderungen des Marktes.

Potenziale der Mitarbeitenden nutzen

Auf dem heutigen Arbeitsmarkt hat sich die Unterstützung bei der beruflichen Weiterbildung von einer angenehmen Nebenerscheinung zu einer wesentlichen Anforderung entwickelt. Sie zieht Spitzenkräfte an, die ihr Potenzial ausschöpfen wollen, und sorgt dafür, dass sich Mitarbeiter*innen wertgeschätzt und unterstützt fühlen. Ganz gleich, ob Sie das Lernen durch Schulungen, Mentor*innenprogramme oder die Erstattung von Weiterbildungskosten fördern – wenn Ihre Mitarbeiter*innen wachsen und sich weiterentwickeln, kann Ihr Unternehmen nachziehen.

Bindung durch Personalentwicklung

Wettbewerbsfähige Gehälter, gute Sozialleistungen und Flexibilität sind auf dem immer noch hart umkämpften Arbeitsmarkt ein Muss. Die Priorisierung der Mitarbeiter*innenentwicklung hat jedoch einige zusätzliche Vorteile, die sie wirklich zu einer Win-Win-Situation machen. Von einer höheren Mitarbeiter*innenzufriedenheit und Loyalität bis hin zu einer besseren Mitarbeiter*innen-Bindung – und letztendlich besseren Mitarbeiter*innen – profitieren alle Beteiligten von kontinuierlichem Lernen.

Wenn Sie Ihre Personalentwicklung verbessern wollen oder auf der Suche nach Strategien und Umsetzungswegen sind, unterstützen wir Sie gerne. Lassen Sie uns gerne darüber sprechen und gemeinsam erkunden, wie gezielte Bildungsmaßnahmen die Mitarbeiter*innen-Bindung in Ihrem Unternehmen stärken können!

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

IVENTA GEHÖRT ZU ÖSTERREICHS TOP-BERATUNGS-UNTERNEHMEN 2024!

By Aktuelles Thema, Iventa

Wir sind stolz darauf, mit dem Gütesiegel „Top Berater 2024“ vom KURIER ausgezeichnet worden zu sein. Ausgewählt wurden wir unter rund 2.500 Unternehmen verschiedener Branchen, nach Auswertung vom Institut für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF Austria).

Ein herzliches Dankeschön an unser Team, das täglich daran arbeitet, unsere Kund*innen mit innovativen HR-Lösungen zu unterstützen! Gemeinsam werden wir auch weiterhin erfolgreich Menschen vernetzen und Arbeitgeber*innen bei ihrer Entwicklung zur Seite stehen.

Mehr Informationen zum Ranking und der Studie des IMWF Austria finden Sie hier.

Partnerschaften mit Perspektive

By Aktuelles Thema, Media & Tec

Vertrauen ist der Schlüssel zu nachhaltigen Kundenbeziehungen – gerade wenn man wie Iventa als Dienstleister höchsten Wert auf Customer Excellence legt. Wie baut man Vertrauen auf und hält es dauerhaft aufrecht? Welche Rolle spielt dabei das persönliche Treffen noch? Und ticken die Iventa-Kund*innen in Österreich, Deutschland und der Schweiz unterschiedlich? Wir haben vier Expert*innen befragt.

 

Wie bauen Sie mit Kunden eine nachhaltige, vertrauensvolle Beziehung auf?

Liza Rotter, Senior Key Account Managerin Österreich:

Vor einem Ersttermin bereite ich mich intensiv vor: Was tut sich im Unternehmen? Welchen klaren Nutzen kann ich anbieten? Der Kunde muss sich verstanden fühlen, auf der menschlichen und fachlichen Ebene. Umgekehrt kann ich den Kunden nur sinnvoll beraten und individuelle Lösungen anbieten, wenn ich seine Herausforderungen genau kenne. Ich baue Beziehungen langsam auf, Schritt für Schritt. So entsteht Vertrauen.

Renato Graziano, Geschäftsführer von Iventa Swiss

Ich bin davon überzeugt, dass Vertrauen vor allem auf Taten und nicht nur auf Worten fußt. Beim Aufbau des Marktes in der Schweiz stütze ich mich auf mein persönliches Netzwerk. Bereits bestehende Beziehungen und Referenzen, dass mich die Menschen bereits kennen, ist entscheidend. Das erste Treffen versuche ich persönlich zu machen. Ich bereite mich intensiv vor und höre aufmerksam zu, um die Bedürfnisse meines Gegenübers zu erfahren.

Peggy Liebig, Senior Key Account Managerin Deutschland:

Ich biete dem Kunden von Anfang an einen konkreten Mehrwert, ohne falsche Versprechungen zu machen. Dabei bin ich nicht fordernd, zudringlich oder mache andere Marktteilnehmer schlecht. Das widerspricht klar unserem Zugang bei Iventa. Denn wenn der Kunde spürt, dass es nur um Verkauf und Zahlen geht, kann kein Vertrauen entstehen.

Annemarie Kriegs-Au, Geschäftsführerin von Iventa Personalwerbung DACH

Unser Ziel ist, uns beim Kunden die Position des beratenden, kompetenten, verlässlichen Dienstleisters zu verdienen. Vertrauen aufzubauen braucht Zeit und vor allem die Fähigkeit, dem Kunden zu vermitteln: Wir wollen dir nicht unser Portfolio aufs Auge drücken, sondern gemeinsam mit dir an individuellen Lösungen arbeiten.

 

Wie pflegen Sie Ihre Kundenbeziehungen und halten das Vertrauen aufrecht?

Liza Rotter:

Es gibt keinen standardisierten Prozess, aber ein gutes Gespür für Menschen und Authentizität sind entscheidend. Ich achte insbesondere auf die menschliche Ebene: Wie tickt mein Gegenüber? Was ist ihm bzw. ihr in der Zusammenarbeit wichtig? Was wird als störend empfunden? Außerdem greife ich regelmäßig zum Telefon und frage, wie es meinen Kunden geht. Wenn ich offene, ehrliche Antworten bekomme, weiß ich: Das Vertrauen ist da.

Renato Graziano:

Ich engagiere mich für meine Kunden, auch wenn nicht jede Handlung zu Umsatz führt. Ich melde mich etwa mit interessanten Themen, Trends und Marktwissen, die mit den Bedürfnissen des Kunden zu tun haben. Oder ich kläre eine Frage, gebe einen Kontakt weiter … So vermittle ich, dass ich dem Kunden bei seinen Herausforderungen wirklich helfen möchte.

Peggy Liebig:

Vertrauen baut auf Verlässlichkeit: Ich respektiere, wie der Kunde kommunizieren möchte, melde mich, wenn etwas länger dauert, und bin gerade in schwierigen Phasen ansprechbar. Auf einer persönlicheren Ebene lerne ich meine Kunden gerne bei einem gemeinsamen Essen oder einer Unternehmung kennen. Da mischen sich Berufliches und Privates – und die Kunden erfahren oft erstmals, wie breit das Iventa-­Portfolio ist.

Annemarie Kriegs-Au:

Erstens: Ich sorge dafür, dass der Kunde immer wieder einen Mehrwert erfährt und wir neben kurzfristigen auch gemeinsam an einem langfristigen Ziel arbeiten. Zweitens: Ich kommuniziere transparent und spreche Hürden offen an. Drittens: Ich vermittle laufend die Fachkompetenz von Iventa, indem ich den Kunden etwa über technische Innovationen auf dem Laufenden halte.

 

Wie wichtig ist eine persönliche Ansprechperson für die Kunden und welchen Wert hat ihr Wort?

Liza Rotter:

Ich bin die Person, die der Kunde anrufen kann, wenn er nicht weiterweiß. Gerade wenn es nicht rund läuft und die Emotionen hochgehen, braucht er eine professionelle Ansprechperson, die zeitnah brauchbare Lösungen anbietet und bei der er sich seine Sorgen von der Seele reden kann. Wenn strategische Entscheidungen anstehen, unterstütze ich selbstverständlich auch gerne mit meiner Expertise.

Renato Graziano:

Handschlagqualität bedeutet, dass ich meinem mündlichen Versprechen gegenüber dem Kunden Taten folgen lasse. Empathie, Pünktlichkeit und Respekt gehören auch dazu. Nur dann entsteht eine vertrauensvolle Beziehung, in der mich der Kunde als Sparring-Partner auf Augenhöhe schätzt und weiß: Er ist für mich und meine Anliegen immer da.

Peggy Liebig:

Iventa bietet ein breites Produktportfolio und ist in mehreren Ländern aktiv. Darum ist es besonders wichtig, dass der Kunde eine Ansprechperson hat. Er muss sich nicht erst durchtelefonieren: Ich steuere und koordiniere für ihn alle Iventa-internen Aktivitäten und bin vor allem am Anfang überall mit an Bord. Das gibt dem Kunden Sicherheit und ich lerne ihn besser kennen.

Annemarie Kriegs-Au:

Es geht darum, den einzelnen Kunden, sein Unternehmen und seine Herausforderungen zu kennen. Dafür muss man ihn lange Zeit persönlich begleiten – und nur so entsteht Vertrauen. Handschlagqualität bedeutet für mich, offen zu kommunizieren, dem Kunden nicht nach dem Mund zu reden und das Besprochene ehrlich und geradlinig umzusetzen.

 

Wie bauen Sie Vertrauen bei rein digitaler Kommunikation, also ohne persönliches Kennenlernen, auf?

Liza Rotter:

Vor der Covid-Pandemie fanden alle Termine persönlich statt, dann plötzlich nur noch über den Screen. Ich achte bei virtuellen Kundenmeetings darauf, vor den fachlichen Themen die persönliche Ebene zu erreichen: Wie geht es Ihnen heute? Was tut sich in Ihrer Familie? Wie war Ihr Urlaub? Solche Fragen machen Interesse am Gegenüber spürbar und schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Renato Graziano:

In Zeiten der Videokonferenzen ist es umso wichtiger, regelmäßig mit den Kunden zu kommunizieren: per E-Mail, Telefon oder Call, je nachdem, welcher Kanal sich am besten eignet. Dennoch bin ich von der Kraft des persönlichen Kontakts überzeugt. Es ist ein anderes Gefühl, einem Menschen tatsächlich gegenüberzusitzen, seine Mimik und Gestik zu erleben. Das schafft tiefes Vertrauen.

Annemarie Kriegs-Au:

Calls & Co. sind zeiteffizient und funktionieren. Aber auch ich suche wenn möglich den persönlichen Kontakt. Für diese Treffen plane ich ausreichend Zeit ein und bereite mich intensiv vor. Gerade heute ist das ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber meinen Kunden.

 

Welche persönlichen Erfahrungen haben Sie mit Ihren Kunden am DACH-Markt gemacht und welche Rolle spielt Vertrauen dabei?

Liza Rotter:

Ich bin bei Iventa in große Fußstapfen getreten und musste mir das Vertrauen meiner Kunden erst verdienen. Ausschlaggebend sind dabei akribische Vorbereitung, Verständnis für Bedürfnisse und höchste Qualität der Leistungen. Customer Excellence ist bei Iventa ein zentraler Wert, den wir alle teilen und der sich wie ein roter Faden durch unsere Kundenbeziehungen zieht.

Renato Graziano:

Ich bin seit über 20 Jahren am Schweizer Markt tätig, seit 2023 nutze ich mein Netzwerk für Iventa. Es hat sich ausgezahlt, über die Jahre Beziehungen zu pflegen – auch, wenn länger kein gemeinsames Projekt anstand. Das wird geschätzt: Meine zufriedenen Kunden empfehlen mich und Iventa weiter. So bauen wir Vertrauen auf einem neuen Markt auf.

Peggy Liebig:

2019 war ich in Deutschland als Pionierin unterwegs: Ich habe bei null angefangen und schnell gemerkt, dass wir auf dem deutschen Markt anders als in Österreich auftreten müssen. Iventa war nicht bekannt, und gemeinsam mit dem Team in Wien habe ich viele Schleifen gedreht, reflektiert und die bestehenden Produkte angepasst. Das hat funktioniert.

Annemarie Kriegs-Au:

Durch meine Tätigkeit habe ich einen guten Überblick über den DACH-Raum. Vertrauen wird in Österreich genauso wie in Deutschland und der Schweiz durch ein Zusammenspiel erzielt: Die Kunden wünschen sich ein auf unterschiedlichen Märkten agierendes, hochprofessionelles Unternehmen und zugleich persönliche Vor-Ort-Betreuung, die regionale und kulturelle Gepflogenheiten berücksichtigt

Grafik + Text: (c) Egger & Lerch

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Bei Iventa sind wir immer bereit, Ihre Fragen zu beantworten und Sie zu unterstützen. Wenn Sie mehr über die Themen unserer Skills-Ausgabe 2024 erfahren möchten oder spezifische Fragen zu unseren HR-Lösungen und Dienstleistungen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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