Das Streben nach Führung ist zurückgegangen

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Martin Mayer, Iventa Managing Director spricht im Interview mit der Kleinen Zeitung, warum das Streben nach Führung zurückgegangen ist.

Unter anderem müssen Führungskräfte von morgen die Fähigkeit mitbringen, Unsicherheit zu managen und den Mitarbeitern eine Leitlinie vorgeben. Neben empathisch zu führen, ist es wichtig sich immer neu ausrichten zu können.

Auf die Frage „Warum sich viele arbeitslose Menschen heute so schwer tun, wieder einen Job zu finden“ verweist Herr Mayer unter anderem  auf eine mögliche Angst vieler Unternehmen.

Lesen Sie mehr darüber im Artikel.

 

„Widerstandsfähig sein“ – was man von einem Bambus lernen kann

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Wie bereits im ersten Artikel beschrieben ist jemand resilient, der sich durch Krisen nicht „brechen“ lässt, sondern aus jeder Erfahrung lernt und gerade durch die herausfordernde Erfahrung über sich hinauswächst und widerstandsfähiger wird.

Die beste Versinnbildlichung für Resilienz ist die Bambuspflanze. Der Bambus ist die widerstandsfähigste Pflanze und somit die resilienteste Pflanze der Welt. Egal bei welchen Bedingungen, Hochwasser oder extremer Dürre, der Bambus wächst bei jeder Wetterlage und hat sehr starke Wurzeln. Das Gute ist, das, was der Bambus schafft, kann auch jeder Mensch schaffen.

 

Folgende 3 Merkmale lassen sich vom Bambus ableiten:

  • Die Wurzeln der inneren Haltung – wer ein gutes soziales Netzwerk pflegt und seine eigenen Wurzeln kennt, dem kann in Krisenzeiten nichts passieren.
  • Den eigenen Stamm stärken – wer seine Stärken und Kompetenzen kennt, der kann auch in herausfordernden Situationen mit Selbstvertrauen und Gelassenheit reagieren.
  • Die immer grünen Blätter der Aktivität – wer seine Aufmerksamkeit auf das Veränderbare in schwierigen Zeiten setzt und körperlich und mental aktiv bleibt, gewinnt.

Wer mehr wissen will – hier die Details:

Die Wurzeln der inneren Haltung
Der Bambus verwurzelt sich tief, um widerstandsfähig zu sein. Resiliente Menschen haben starke Wurzeln und daher starke und feste Beziehungen und Kontakte. Außerdem begegnen sie äußeren Dingen, die nicht veränderbar sind, mit einer optimistischen Grundhaltung, akzeptieren unveränderbare Dinge schneller als andere und sehen auch in dunklen Zeiten, die Sonnenseiten des Lebens. Das gelingt ihnen aber nur, weil sie in Verbundenheit mit sich selbst leben und auch in sich selbst stark verwurzelt sind.

Resilient zu sein, bedeutet jedoch nicht, dass man niemals niedergeschlagen ist, nie Sorgen hat oder keine Schmerzen kennt. Natürlich haben resiliente Menschen auch Sorgen, der Unterschied ist jedoch: Sie nehmen diese schneller an, verweilen nicht lange in der Lage, sondern gehen optimistisch in die Handlungsorientierung über und verarbeiten eine Krise somit schneller. Ganz nach den Worten des Dalai Lama: „Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.“ Diese innere Einstellung lässt sich einüben und trainieren.

Die Neurowissenschaften zeigen ganz eindeutig, dass wir veränderbar sind, denn wir können die alten Nervenverbindungen verlassen, die immer gleiches Handeln unterstützen und können mit der Zeit neue Verbindungen herstellen.

Manche Menschen ziehen sich zurück, wenn der Stress überhand nimmt. Doch wenn die To-do-Liste ohnehin schon nicht zu schaffen ist, gilt es, neues Denken an den Tag zu legen und das Thema Verbundenheit und Beziehungen in den Vordergrund zu stellen. Denn wer auch in Stressphasen weiterhin das soziale Netzwerk und die Beziehungen pflegt, wird neue Kraft schöpfen. Enge und positive sowie emotionale Beziehungen sind, wie unzählige Forschungsergebnisse nachweisen, die wichtigste Quelle für Resilienz und Zufriedenheit.

Den eigenen Stamm stärken
Wie groß auch immer eine Krise sein mag, um Stand zu halten, ist es entscheidend, sich seiner Selbst und seinen eigenen Stärken bewusst zu sein. Sinnbild ist hier der Stamm des Bambus. Selbst wenn der Bambus unter einer großen Schneelast für lange Zeit auf dem Boden lag, steht er einfach wieder auf und wächst weiter. Und das bis zu einem Meter am Tag. Der Bambusstamm ist das stabile Selbst einer Person. Daher ist es wichtig, sich selbst gut zu kennen, sich auch zu reflektieren und sich auch dann zu mögen und zu vertrauen, wenn es im Leben gerade nicht gut läuft. Resiliente Menschen bleiben auch bei Druck ganz bei sich und sind gelassen. Je besser man weiß, wer man ist und welche Bedingungen man braucht, um zu zeigen, was man kann, desto weniger gerät man unter Druck. Denn dann weiß man genau, wann es Zeit ist, eine Pause einzulegen, im Job um Unterstützung zu bitten oder auch eine Überforderung deutlich anzusprechen.

Die immer grünen Blätter der Aktivität
Entscheidend in jeder schwierigen Situation ist natürlich auch, dass wir genügend Energie haben. Wir brauchen Kraft, um zu handeln, so wie der Bambus die Kraft besitzt, das ganze Jahr über grüne Blätter zu tragen. Unsere Bambusblätter oder Energiespender sind: körperliche und mentale Vitalität sowie die maximale Ausnützung des eigenen Handlungsspielraums. Das heißt konkret: Worauf fokussiere ich meine Aufmerksamkeit? Auf das, was unveränderlich ist oder auf meinen Spielraum, den ich positiv beeinflussen kann?

Oft ist der Handlungsspielraum sehr klein, aber wenn man achtsam ist, gibt es immer etwas, das man verändern kann. Auch in noch so schwierigen Zeiten zu erkennen, was machbar ist, das ist die wahre Kunst. Daraus entsteht eine sich selbstverstärkende Spirale ins Tun und ins Positive. Man wird also eigener Gestalter seiner Umstände und automatisch auch resilienter.

Denn ganz gleich was passiert, ob unser Projekt nicht so gut läuft, ob im Büro die Arbeitslast immer mehr wächst oder ob der Firmenpartner einen verlässt – eines ist nie zu vergessen, sagt Laura Stoiber Consultant Iventa Personal und Organisationsentwicklung: Wir selbst haben immer die Kontrolle über die Bedeutung, die wir einer Sache geben. Oder den Fokus, den wir wählen und den Schritt, den wir als nächstes tun.“

 

 

Quellen:
Brooks, R., & Goldstein, S. (2007). Das Resilienz-Buch. Wie Eltern ihre Kinder fürs Leben stärken – Das Geheimnis der inneren Widerstandskraft. Klett-Cotta.
Wellensiek, S. K. (2011). Handbuch Resilienz-Training.
Wellensiek, S. K. (2012). Resilienz-Training für Führende: So stärken Sie Ihre Widerstandskraft und die Ihrer Mitarbeiter. Beltz.
Fröhlich-Gildhoff, K., & Rönnau-Böse, M. (2015). Resilienz (Vol. 3290). UTB.

„Führung ist ein langer, gewundener Fluss“

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Martin Mayer im Interview mit Trend.

Aus der Sicht von Martin Mayer, Iventa Managing Director, sind es mehrere Faktoren, die für die veränderten Anforderungen an die Führungskräfte der Zukunft verantwortlich sind.

  • Shortage of Talent

  • Demografie und

  • Disruption

Im Interview mit Trend- dem Wirtschaftsmagazin geht Martin Mayer auf diese Anforderungen näher ein.

Zum Artikel >>

 

Talentemanagement: ein Paradigmenwechsel

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Gerade in Zeiten des Bewerbermarktes ist es wichtig, auf der Suche nach Talenten eine Innenschau ins Unternehmen zu betreiben. Gerade die jüngeren Generationen suchen in der Arbeit einen hohen Grad an Selbstverwirklichung und Entwicklungsmöglichkeiten. Können Sie sicher sein, dass Ihre Mitarbeiter richtig eingesetzt sind?

Erfolgreiches Talentemanagement ist eine Kunst. In den letzten Jahrzehnten haben Unternehmen ihren Fokus auf Talente gelegt, aus unserer Erfahrung heraus mit unterschiedlicher Zufriedenheit über Erfolg und Entwicklung. Doch wie implementiert man Talentemanagement ergebniswirksam? Unternehmenslandschaften sind derzeit stark im Wandel. Getrieben durch das veränderte Marktumfeld wird das Bedürfnis nach Flexibilität und Selbstorganisation laut. Erstaunlich ist jedoch, dass man bei Talentemanagement vielerorts noch klassisch denkt. Mut zu Neuem ist auch hier gefragt, denn Unternehmen brauchen andere Entwicklungskonzepte und Karrierelandschaften, um in dynamischen Zeiten zu überleben.

Unsere Expertise lautet: Ein gelebtes Talentemanagement ist denkbar einfach.

Top fünf Empfehlungen für erfolgreiches Talentemanagement

  1. Schaffen Sie Klarheit: Was sind dringlich benötigte Kompetenzen, die Ihre Mitarbeiter der Zukunft mitbringen sollten?Gemeinsame Sprache und Verständnis über Kompetenzen ist wichtig, um eine (neue) Talentemanagement-Strategie zu entwickeln, diese muss direkt aus der Unternehmensstrategie abgeleitet werden.
  2. Kommunikations- und Informationsprozesse einfach gestalten – damit Mitarbeiter wissen, woran sie sind.
  3. Überdenken Sie Nominierungsprozesse. Schaffen Sie neue Möglichkeiten und bringen Sie Mitarbeiter selbst in die Verantwortung.
  4. Verbinden Sie Förderung mit Forderung: Talente zeichnen sich durch eine hohe Gestaltungsmotivation aus. Lassen Sie diese nicht in der Warteschleife hängen, sondern schaffen Sie Möglichkeiten, in denen Ideenreichtum und Schaffensdrang verwirklicht werden können.
  5. Schaffen Sie individuelle Entwicklungsmöglichkeiten: Talente möchten ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen, dies gilt es zu berücksichtigen, um Wertschätzung zu leben und die Bindung an Ihr Unternehmen zu erhöhen.

Damit in der Organisation ein Selbstverständnis im Umgang mit Talenten herrscht, müssen alle Mitarbeiter über Programm und Möglichkeiten Bescheid wissen. Fallweise Entscheidungen untergraben das Vertrauen in den Prozess und somit auch in das Unternehmen.

Ob zur Nachfolgeplanung, zur Sicherung der Nachwuchsführungskräfte oder in Zeiten des Wandels – Talentemanagement unterstützt Ihre Organisation im Wachstum und schafft Entwicklung und Bindung der Mitarbeiter  und gerade die sind es, auf die es ankommt: Denn eine Organisation ist nur so entwickelt, wie die handelnden Menschen es sind.

Sie möchten sich über unterschiedliche Möglichkeiten im Talentemanagement austauschen. Gerne. Iventa Personal- und Organisationsentwicklung.

Was machen resiliente MitarbeiterInnen anders?

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Manche Menschen können es einfach – mit Druck, Stress und Niederlagen umgehen, ohne negative Folgen davonzutragen. Sie wachsen an jeder Krise und werden noch stärker.

Der Grund hierfür ist eine besondere Eigenschaft: Resilienz.

Resilient ist jemand, der sich durch Krisen nicht „brechen“ lässt, sondern aus jedem Unglück lernt und gerade durch die herausfordernde Erfahrung über sich hinauswächst und noch stärker und widerstandsfähiger wird.

Manchen  Menschen ist diese Widerstandskraft von klein auf gegeben, andere müssen sie sich erst aneignen. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, die eigene Resilienz zu steigern.

Denn mit den folgenden 7 Fähigkeiten kann man Resilienz erlernen:

OptimistInnen wissen, dass sie die Kraft haben, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen, und dass Schwierigkeiten und Krisen vorübergehend sind.

1. Optimismus

…ist die Fähigkeit, hoffnungsfroh und positiv in die Zukunft zu blicken und an einen guten Verlauf der Dinge zu glauben.

2. Akzeptanz

…bedeutet, Situationen, die nicht mehr zu ändern sind, anzunehmen und die Vergangenheit vergangen sein zu lassen.

  • Akzeptanz heißt auch bei Veränderungen loslassen zu können.

3. Lösungsorientierung

…bedeutet, nachdem man die Situation angenommen und hinter sich gelassen hat, nach vorne zu schauen und nach Lösungen zu suchen.

  • Lösungsorientierung bedeutet, klare Ziele zu formulieren und Wege der Realisierung zu finden.

4. Opferrolle verlassen

…bedeutet, die Passivität aufzugeben und aktiv in der jeweiligen Situation zu werden. Dafür ist es manchmal notwendig, die eigenen Einstellungen zu verändern, die eigene Person zu reflektieren sowie handlungsorientiert zu werden.

  • Denn Erfolg hat 3 Buchstaben: T U N

5. Verantwortung übernehmen

…heißt Initiative zu zeigen und sich aktiv für die Erreichung der eigenen Ziele einzusetzen.

  • Es geht darum, sich nicht vor Verantwortung zu drücken, sondern genau so viel zu übernehmen, wie einem zukommt. Nicht weniger – aber auch nicht mehr.

6. Zukunftsplanung

…bezeichnet die Umsicht, sich auf die Zukunft aktiv und bewusst vorzubereiten.

  • Resiliente Menschen entwickeln Visionen und dann Ziele, wie sie künftig leben und arbeiten wollen. Wichtig für die Planung ist die Wahl eines geeigneten Ziels, das erreichbar und spezifisch sowie mit der Persönlichkeit vereinbar ist.

7. Netzwerkorientierung

…bedeutet die Fähigkeit, ein Netzwerk, also ein System von menschlichen Beziehungen zu knüpfen und zu nutzen.

  • Bereits die Existenz eines Netzwerks gibt ein Gefühl der inneren Stärke und es erweist sich insbesondere in schwierigen Zeiten als sehr unterstützend und wertvoll.

Wenn Sie diese 7 Punkte in Ihren Business-Alltag integrieren und trainieren, kann einem resilienten Mindset sowie einer innere Widerstandskraft nichts im Wege stehen.

Traumjob ohne Bewerbung?

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Fünf einfache Tipps, um dem Traumjob näher zu kommen.

Um von potenziellen ArbeitgeberInnen gefunden zu werden, braucht es keine ausgefeilte Strategie. Folgende fünf Tipps erhöhen die Chancen auf einen neuen Job ohne Bewerbung!

1. Social-Media-Profile aktuell halten

Immer mehr Unternehmen nutzen soziale Netzwerke, um geeignete KandidatInnen für ihre offenen Positionen zu finden. Dabei werden interessante KandidatInnen direkt angesprochen. Social-Media-Profile sollten daher regelmäßig gepflegt und aktuell gehalten werden. Besonderes Augenmerk bei der Suche nach passenden KandidatInnen richten RecruiterInnen auf den Bereich Kenntnisse und Fähigkeiten. Das Folgen von wichtigen Unternehmen und Teilen von branchenrelevanten Inhalten ist ebenfalls zu empfehlen. Das eigene Profil wird für PersonalerInnen sichtbarer und vielleicht landet somit schon bald ein spannendes Stellenangebot im Posteingang.

2. In die Bewerberdatenbank aufnehmen lassen

Eine Initiativbewerbung – und somit Aufnahme in die Bewerberdatenbank bei Iventa kann der Schlüssel zum neuen Job sein. Über eine Personalberatung erhält man Zugriff auf exklusive Stellenangebote, die womöglich noch nicht auf Jobportalen erschienen sind. Die Vermittlung ist für BewerberInnen natürlich kostenlos und der/die BeraterIn bereitet jede/n KandidatIn optimal auf das Vorstellungsgespräch vor.

3 . Netzwerk aktivieren

Man kann lieben Menschen im näheren Umfeld anvertrauen, dass man einem neuen Job gegenüber nicht abgeneigt ist. Durch Weiterempfehlung erhält man die Chance auf ein neues Jobangebot.

4. Newsletter von Jobbörsen abonnieren

Das Iventa Mailservice oder Newsletter von Jobbörsen versenden in ausgewählten Zeiträumen aktuelle Jobangebote. Eine Anmeldung lohnt sich somit, unter https://bewerben.iventa.eu/. Der Überblick über den Arbeitsmarkt wird automatisch behalten, ohne selbst aktiv werden zu müssen.

5. Liken und folgen

Viele Firmen posten ihre Jobangebote auf diversen Social-Media-Plattformen. Wir empfehlen daher das Folgen und Liken des Unternehmens, für das man gerne arbeiten möchte.

 

Den Rundum-Blick behalten

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Im Wettbewerb um Talente sind eine solide Wissensbasis und eine durchgängige Strategie zur Kandidatenansprache essentiell.

 

Der „War for Talents“ ist nichts Neues, in manchen Berufsfeldern hat er sich noch verschärft. Der Mangel an Fach- und Spitzenkräften kann sogar erfolgskritisch werden, der operative Druck aus den Business Units auf die Recruiting-Abteilungen steigt. Kein Wunder also, dass Letztere sich bei der Personalsuche schnelle Ergebnisse wünschen. Aber auch wenn so manche Maßnahme auf den ersten Blick die Lösung schlechthin verspricht: Schnelle Ergebnisse sind derzeit kaum zu erzielen.

Ausschließlich auf innovative Themen zu setzen, wird bei der Personalsuche nicht ausreichen.

Vielmehr wird der Mut, alte Muster und Strukturen zu hinterfragen, diese neu aufzustellen und mit Innovationen vom Markt zu kombinieren, mittelfristigen Erfolg bringen und langfristig einen Wandel in der HR-Arbeit herbeiführen.

Aus unserer Sicht zahlt es sich aus, die komplette Candidate Experience zu analysieren und wo nötig zu optimieren.

Wie und wo finde ich meine Zielgruppe? Wie kann ich sie abholen? Werden alle zur Verfügung stehenden Kontaktpunkte sinnvoll genutzt?In Social Media liefern Xing und LinkedIn mit durchgängigen Angeboten die notwendigen Tools, um einen Rundum-Blick über aktiv und passiv suchende Kandidaten zu bekommen sowie um Bewerber über alle Touchpoints zu erreichen – von der Stellenanzeige über das Employer-Branding-Profil bis hin zur aktiven Kandidatenansprache.

67 Prozent der HR-Verantwortlichen halten das Thema Digitalisierung für sehr relevant.

Aber ist das Unternehmen wirklich so weit? Sind dessen Recruiting und Personalmarketing dafür aufgestellt? Die Mitarbeiter brauchen dafür Innovationskraft, technisches Know-how und müssen flexibel in der Nutzung der Werkzeuge sein. Zusätzlich bedarf es analytischer Fähigkeiten: In manchen Fällen lassen sich angepeilte Ziele besser und schneller erreichen, in dem bewährte Methoden hinterfragt, neu betrachtet, an die aktuellen Gegebenheiten angepasst und damit neu aufgestellt um mit neuer Herangehensweise in den Prozess implementiert werden. Und wenn die bestehenden Maßnahmen doch nicht mehr passend sind, ist es Zeit, den nächsten mutigen Schritt zu gehen und komplett neue Wege zu beschreiten.

Das wohltemperierte HR-Klavier

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Der Faktor Mensch ist in der komplexen Welt von heute so wichtig wie nie zuvor. Daher hat sich Iventa weiterentwickelt und ist heute genauso sehr Headhunter wie Personal-Kommunikationsagentur und Change-Begleiter – und damit einzigartig in Österreich.

 

Wenn Iventa ein Klavier wäre, hätte es heute doppelt so viele Tasten wie früher. Mindestens. „Wir haben uns vom reinen Recruiter zum breit aufgestellten HR-Dienstleister entwickelt“, sagt Geschäftsführer Martin Mayer. Denn die Umbrüche am Arbeitsmarkt und im Wirtschaftsleben machen es nötig, sich anzupassen und eine größere Klaviatur zu bespielen. Welche Umbrüche sind das? Personal-Profi Mayer sieht drei wesentliche Entwicklungen:

1) Das Quäntchen macht den Unterschied

Wir leben in einer Welt der austauschbaren Produkte, viele Märkte sind gesättigt. Wie kann ein Unternehmen hier Erfolg haben? „Ich glaube nicht an die große Revolution durch einzigartige Ideen“, sagt Mayer. „Ich glaube daran, bestehende Lösungen eine Spur besser zu machen. Das Quäntchen Mehr entscheidet.“ Das kann die Marke sein, die um ein Quäntchen mehr inspiriert, das Quäntchen mehr Convenience für die Kunden, die um ein Quäntchen schnelleren Prozesse. Ein Beispiel: Amazon hat den Handel revolutioniert – aber eigentlich ohne etwas grundlegend Neues zu erfinden. Versandhändler gibt es schließlich bereits seit dem 19. Jahrhundert. „Das bisschen Mehr, das bisschen Besser schafft man nur mit den richtigen Mitarbeitern“, so Mayer. „Deshalb ist der Faktor Mensch so viel wichtiger als früher.“

2) Aus Indianern werden viele (Projekt-)Häuptlinge

Die Welt wird ständig schneller, dynamischer, komplexer. Daher führt auch die klassische Command-and-order-Politik nicht mehr zum Erfolg. „Früher gab es zwei, drei Köpfe an der Spitze, die die Richtung vorgegeben haben“, so Mayer. „Aber so funktioniert die Welt nicht mehr, sie ist für einzelne unüberschaubar geworden.“ Daher braucht es einen anderen, einen dezentralen Weg – quasi Power to the People. Die „Häuptlinge“ müssen Macht an die „Indianer“ delegieren. Das ist für Mayer die eigentliche Bedeutung der „Share Economy“ – Wissen wird dezentral und über alle Mitglieder eines Teams oder Unternehmens verteilt: „Das ist die wahre Revolution. Auch aus diesem Grund wird der Beitrag jedes Einzelnen für den Unternehmenserfolg immer wichtiger.“

3) The Shrinking Pool

Auf der einen Seite wird der Faktor Mensch immer wichtiger, auf der anderen Seite spüren wir langsam die „demografische Falle“. Es gibt zu wenig Nachwuchs, gleichzeitig scheiden viele Menschen aus dem Erwerbsleben aus, weil sie in Pension gehen. Damit wird die Zahl an verfügbaren qualifizierten Personen immer kleiner. Noch mehr, als viele Unternehmen im Besonderen auf die Altersgruppe der 20- bis 40-Jährigen schielen. „Sie glauben, dass diese Gruppe die notwendigen Veränderungsprozesse gestalten wird“, sagt Mayer. Die potenziellen Mitarbeiter werden nicht nur weniger, sie werden auch anspruchsvoller. „Das Wertesystem ändert sich“, so Mayer. „Die so genannten Millenials wollen sinnerfüllt arbeiten, sie wollen ihren persönlichen Beitrag zum Ganzen kennen.“ Früher waren die Karrieremotive vergleichsweise simpel, da eher materialistisch: ein gutes Gehalt, ein großer Dienstwagen. Das ist heute auch noch wichtig, aber eben nicht alles. Auch in dieser Hinsicht ist die Welt heute komplexer denn je.

Vielfältig, vielschichtig, vielseitig – und ganz einfach

Kurz gesagt: Die Welt wird vielfältiger und vielschichtiger. Und daher hat auch Iventa in den vergangenen Jahren seine Dienstleistungen erweitert. Zu den klassischen Services Personalberatung und Mediaservice (die sich ebenfalls weiterentwickelt haben) gesellen sich seit zehn knapp Jahren die Geschäftsbereiche Employer Branding sowie Personal- und Organisationsentwicklung. „Mit vielen unserer Kunden arbeiten wir in zwei oder drei Bereichen zusammen“, erzählt Mayer. „Sie wissen es zu schätzen, dass sie einen Ansprechpartner zu allen Themen haben, dem sie vertrauen können – und der die Komplexität im Human-Resources-Umfeld für sie so herunterbricht, dass sie genau das bekommen, was sie benötigen.“

Wer bin ich, und wenn ja, wer weiß davon?

Ein Beispiel: Ein mittelständisches Unternehmen investiert viel Geld in Personalinserate, bekommt aber trotzdem immer weniger Rücklauf auf seine Stellenanzeigen. Daher erarbeiten die Iventa-Profis eine Employer-Branding-Strategie. „Unternehmen müssen wissen, wer sie sind“, sagt Mayer. Also welche Werte sie haben, wofür sie als Arbeitgeber stehen. Und diese Positionierung so kommunizieren, dass die Botschaft bei der Zielgruppe auch ankommt. Kommunizieren alleine reicht aber nicht, die Werte müssen auch in der Praxis ihren Niederschlag finden. Daher kommen im nächsten Schritt die Experten für Personal- und Organisationsentwicklung ins Spiel, die etwa die Unternehmenskultur stärker im Betrieb verankern. Zuletzt schließt sich der Kreis wieder bei den Personalinserate-Profis. Denn diese sind heute eng mit dem Employer Branding verbunden, geht es doch darum, die Unternehmenskultur in konkrete Job-Botschaften zu übersetzen. Mayer: „Iventa ist heute genauso sehr Headhunter wie Kommunikationsagentur und Change-Begleiter.“ Quasi ein Klavier, das für jeden Kunden genau die HR-Sinfonie spielt, die seinem Geschmack und seinen Bedürfnissen entspricht.

Fürchtet euch nicht vor negativen Propheten!

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„Jobs werden in naher Zukunft durch den technologischen Wandel und die Digitalisierung verloren gehen.“  Diese Aussage geht in letzter Zeit durch die Medien. Manch politische Stimme meinte sogar, dass wir vor einem potenziellen Heer an Arbeitslosen stehen werden und man nur durch massive Sozialleistungen – Stichwort Mindestsicherung – einen Ausgleich schaffen kann.

Ich persönlich glaube daran, dass es zu einem starken Wandel im Jobmarkt kommen wird. Ich bin aber gleichzeitig auch davon überzeugt, dass in Summe die Zahl der benötigten Menschen am Arbeitsmarkt eher steigen wird und dass die wahre Herausforderung und zukünftige Frage am Arbeitsmarkt folgende sein wird: „Wie können wir in ausreichender Zahl qualifizierte Personen für die Zukunft entwickeln und für den Arbeitsmarkt fit machen?“

Ich komme zu diesen Annahmen aus folgenden fünf Gründen:

Globalisierung bzw. Internationalisierung

Unternehmen organisieren sich immer stärker über die Grenzen hinweg. Das heißt Wertschöpfung passiert in aller Regel in jenen Regionen, in denen es mehr Produktivität gibt. Österreich ist gerade als Land der Ingenieure und der grundsätzlich sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter mit hoher Leistungsmotivation prädestiniert dafür, dass mehr Investitionen und damit Wertschöpfung passieren sollte. In Zukunft werden Menschen am Arbeitsmarkt begehrt sein, die international denken, vernetzt sein können und die Ihren Lebensfokus aber auch grenzüberschreitend und flexibel gestalten wollen. Kaufmännische Berufe, Exporthändler, aber auch Ingenieure für internationale Produktion und Logistik werden im Zuge der Globalisierung relevant und gefragt sein.

Digitalisierung

Die Digitalisierung wird sämtliche Geschäftsbereiche in allen Branchen massiv verändern aber auch dort werden eher einfache administrative Tätigkeiten wegfallen und viele neue hochqualifizierte Jobs geschaffen, um diese neuen digitalen Prozesse zu gestalten und weiterzuentwickeln. Ich glaube, dass es hier zu einer Revolution des Aus- und Weiterbildungswesens kommen muss, um qualifizierte Digitalisierungs-Experten in ausreichender Zahl zu Verfügung zu haben. Diese digitale Revolution muss vom Kindergarten  bis ins Rentenalter stattfinden.

Berufe wie IT-Spezialisten, Prozesssprofis aber auch Spezialisierungen in Mathematik, Physik, technische Berufe werden zukünftig noch massiver nachgefragt sein – wir haben aber schon jetzt einen Mangel an ausreichenden KandidatInnen.

Handwerk

Österreich ist aufgrund der Zuwanderung ein wachsendes Land, daher wird auch in den nächsten Jahrzehnten ein massiver Bedarf an Wohnraum, Infrastruktur, Energie etc. bestehen. Außerdem ist der Tourismus einer der Wachstumstreiber der österreichischen Wirtschaft. Diese Gegebenheiten werden den Handwerkern einen goldenen Boden bereiten, weil das klassische Handwerk vermutlich in seiner Leistungserbringung nicht digital ersetzt werden kann.

Soziales

Ich erwarte den größten Wachstumsschub rund um Jobs in den sozialen Berufen. Das würde heißen, dass wir in Wahrheit auch eine Bildungs- und Qualitätsoffensive in allen sozialen Berufen und eine ausreichende Finanzierung benötigen. Die vorher beschriebenen Veränderungen der Arbeitswelt bedürfen eines ständigen Weiterentwickelns und Lernens jedes Einzelnen. Dieser Prozess muss auch von sogenannten Social Workers, seien es Coaches, Psychologen, Trainern oder Lehrern begleitet werden. Auch in den nächsten Jahren werden wir eine weitere Zuwanderung erleben und diese Bevölkerungsgruppen muss man in unsere Gesellschaft  und in unsere Wirtschaftswelt integrieren und weiterentwickeln. Auch dafür bedarf es der richtigen Menschen. Weiters werden wir alle älter – gleichzeitig steigen aber auch die Jahre, in denen wir (Pflege-) Hilfe benötigen.

All diese neuen Jobs, die bei der Bewältigung dieser Veränderungen unterstützen sollen, werden zum Teil sicher von Firmen mitfinanziert werden müssen oder es werden Berufe sein, die über Sozialvereine oder direkt über Gemeinden und Communitys zur Verfügung gestellt werden.

In den Sozialberufen sehe ich daher die wahre Revolution – es wird viel mehr Jobs im Sozialbereich geben. Berufe wie Sozialarbeiter, Ärzte, Kranken- und Pflegepersonal, Psychologen, Coaches werden in großer Zahl benötigt werden

Demografischer Wandel

Personen aus den geburtenstarken Jahrgängen der 50er und 60er werden zunehmend in den Ruhestand treten, das führt in den nächsten 5 Jahren in vielen Sektoren zu großen Pensionierungswellen. Dieser Druck, des demographischen Wandels, war in den vergangenen Jahren durch eine eher schleppende Konjunktur nicht sichtbar. Aber wenn es, wie momentan vorhergesagt, zu einem nachhaltigen konstanten Wirtschaftswachstum in den nächsten Jahren kommen wird,  dann werden wir diese demographische Lücke massiv spüren. In manchen Sektoren tun wir das bereits jetzt. Daher sehe ich eine geordnete Zuwanderung von „Qualitäts(mit)arbeitern“ sehr positiv.

Ja, die Arbeitswelt wird sich in den nächsten 10 Jahren dramatisch verändern, aber man sollte die Bevölkerung nicht verunsichern und ängstigen in dem man behauptet, dass die Digitalisierung nur Jobs vernichtet – sondern die Arbeitswelt wird sich vielmehr wandeln. Es mag sein, dass gewisse Jobs eventuell wegfallen werden, sich verändern, aber es werden auch neue Jobs entstehen von denen wir jetzt noch keine  Vorstellung haben.

Nehmen wir diese Herausforderungen positiv an und sehen wir diese chancenorientiert! Es wird sehr viel Neues entstehen und Berufe werden fließender ineinander gehen. Aber auch staatliche Strukturen (Sozialversicherung, Gewerkschaft, Kammern) müssen langfristig neue Modelle finden oder aufbrechen und  sich dem gegenüber anpassen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass der Mensch trotz Digitalisierung und technologischem Wandel immer – und womöglich noch stärker – im  Mittelpunkt stehen wird!

Martin Mayer
Managing Director Iventa

Original Presseartikel: derStandard

Iventa Leaders Lab

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Leaders Lab – die offene Workshopreihe für Geschäftsführer, Führungskräfte, und HR-Verantwortliche.

 

„Eine Organisation kann sich nur so weit entwickeln, wie die Führungskräfte entwickelt sind.“(Frederic Laloux)

In bewegten Zeiten braucht es Orientierungs- und Entwicklungsräume für Leader und EntscheidungsträgerInnen, in denen eine fundierte Auseinandersetzung über die Herausforderungen in dynamischen Umwelten stattfinden kann.

Entscheidend ist, jahrzehntelang eingefahrene Denk- und Handlungsmuster über Bord zu werfen, um damit das Mindset zu verändern und Neues zuzulassen.

Im Iventa Leaders Lab vermitteln wir zielgruppenspezifisch für Top-Leader (Lab 1), Führungskräfte (Lab 2) und HR-Verantwortliche (Lab 3) gebündelt Wissen und bieten die Möglichkeit, Konzepte zu schärfen sowie mögliche Antworten auf aktuelle Fragestellungen und Trends zu finden.

Die offene Workshopreihe für erfolgreiche Weiterentwicklung

Lab 1

Excellence in Leadership

Effektiver Umgang mit den aktuellen wirtschaftlichen, organisatorischen und personellen Herausforderungen in der Unternehmensführung in dynamischen Zeiten.

Die Workshops richten sich an EigentümerInnen, Vorstände und GeschäftsführerInnen.

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Lab 2

Die Spirale zum Erfolg

Agieren statt Reagieren. Umgang mit Umbrüchen und Veränderung. Mitgestaltung einer effektiven zukunftsorientierten Organisation.

Die Workshops richten sich an Führungskräfte, ExpertInnen, ProjektmanagerInnen, Schlüsselpersonen.

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Lab 3

Reinventing HR

Erhöhung der Wirksamkeit in der Personalarbeit. Als strategische PartnerInnen den flexiblen Umgang mit Komplexität zwischen den Anforderungen des Marktes, der Organisation und MitarbeiterInnen initiieren und gestalten.

Die Workshops richtet sich an HR-Verantwortliche.

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Sprechen Sie mit uns.

„Unser Leaders Lab entfaltet Strahlkraft für Sie und Ihre Organisation. ,From smart to wise‘ gestalten wir sinnstiftende Lern- und Reflexionsräume und ermöglichen dadurch zeitgemäße Entwicklung. Denn wenn Führung sich entwickelt, kann sich auch die Organisation weiterentwickeln. “

Sonja Türk, Senior Consultant Personal- und Organisationsentwicklung

© Iventa.
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