5 Tipps für den erfolgreichen Berufseinstieg

By | Aktuelles Thema, Personalberatung

Den Traumjob prompt finden – für viele Absolvent*innen ist dies der Wunsch direkt nach dem Studium. Doch was tun, wenn alle Stellenausschreibungen mindestens fünf Jahre Berufserfahrung (oder mehr!) voraussetzen und man nicht weiß, wo man anfangen soll?

Diese Tipps können Ihnen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern:

1. Stellenanzeige richtig lesen

Wer regelmäßig Stellenanzeigen liest, weiß, dass stets mehrjährige, einschlägige Berufserfahrung die Nummer 1 der Anforderungen an Bewerber*innen lautet. Lassen Sie sich nicht sofort von diesen Anforderungen abschrecken, sondern lesen Sie genau: Oftmals sind Formulierungen wie „idealerweise“ bzw. „wünschenswert“ angegeben und genau das bedeuten sie auch: Natürlich wünschen sich Arbeitgeber facheinschlägig erfahrene Kandidat*innen, jedoch stellen diese nicht immer ein Muss-Kriterium dar.

Wenn jedoch keiner dieser Schlüsselwörter angegeben ist, macht es als Berufseinsteiger*in nur dann Sinn, sich zu bewerben, wenn man bereits einschlägig Erfahrung in der Branche oder der Position, durch beispielsweise Praktika oder Nebentätigkeiten, gesammelt hat.

2. Es muss nicht immer der Direkteinstieg sein

Eine fixe Vollzeit-Position direkt nach dem Studium muss nicht unbedingt die erste und einzige Wahl sein. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, die Sie für einen Berufseinstieg haben. Trainee-Programm, Praktikum oder doch eine Anstellung als Werkstudent*in? Diese Formen des Berufseinstiegs sind optimale Türöffner und bieten Ihnen die Möglichkeit, wertvolle Blicke in Unternehmen zu werfen und in das Berufsleben hineinzuschnuppern. So können Sie die erste Erfahrung gewinnen, die in den meisten Fällen Voraussetzung für einen fixen Job ist. Durch die gewonnene Praxis und Ihre Eindrücke fällt es Ihnen auch leichter zu entscheiden, ob dies fachlich der Weg ist, den Sie gehen möchten.

3. Stellen Sie einen persönlichen Bezug her

Bevor Sie Bewerbungen blindlings losschicken, informieren Sie sich in Ihrem direkten Umfeld – hören Sie sich um, welche Unternehmen aktuell für Berufseinsteiger*innen offen sind, und recherchieren Sie auf Social Media sowie in Karrierenetzwerken. Initiativbewerbungen für Unternehmen, die für Sie spannend sind, bieten ebenso die Möglichkeit, sich bei Arbeitgebern zu platzieren, bevor Stellenausschreibungen überhaupt veröffentlicht werden. Stellen Sie in diesen Bewerbungen unbedingt einen persönlichen Bezug zum Unternehmen bzw. zur Tätigkeit her und unterstreichen Sie Ihre persönliche Motivation, dort tätig zu werden. Beispiel: Bereits in meinem Studium habe ich mich mit Thema XY beschäftigt – ich kenne mich mit der Thematik X aus und traue mir daher Y zu.

4. Legen Sie die Basis bereits in Ihrer Ausbildung / Studium

Wenn Sie bereits wissen, wohin es für Sie beruflich gehen soll, sollten Sie so gezielt und früh wie möglich Schritte in diese Richtung setzen. Dies gelingt Ihnen durch fachliche Spezialisierungen oder einschlägige Berufspraktika. Auch durch Karrieremessen können Sie erste wichtige Kontakte in die Berufswelt knüpfen und so vielleicht das ein oder andere Praktikum gewinnen. Auch die Zusammenarbeit mit Unternehmen im Zuge von Abschluss- oder Diplomarbeiten ist ein wichtiger Anknüpfungspunkt für eine künftige, berufliche Zusammenarbeit.

5. Vergessen Sie nicht: Jeder startet einmal …

… aber niemand startet bei Null. Halten Sie sich vor Augen, welche Skills und Erfahrungen Sie bereits mitbringen und welche Kompetenzen Sie schon für das Berufsleben gelernt haben. Ausbildungen, Studium, Praktika, ehrenamtliche Tätigkeiten, bestimmte Hobbys, Nebenjobs oder Auslandserfahrungen – durch all diese Dinge lernen Sie für das Berufsleben wichtige Kompetenzen und Soft Skills. Lassen Sie sich von Absagen nicht verunsichern, sondern nutzen Sie diese, um zu reflektieren. Der Einstieg ins Berufsleben ist nicht immer einfach, wird Ihnen aber mit Sicherheit früher oder später gelingen!

Auch bei der Iventa Personalberatung bieten wir einige Optionen für Berufseinsteiger*innen – ob bei Iventa selbst oder extern bei unseren Kund*innen. Sind Sie aktuell auf der Suche? Auf unserem Bewerberportal halten wir Sie gerne über unsere offenen Stellenanzeigen auf dem Laufenden.

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Über den Einsatz von LEGO® Serious Play®

By | Aktuelles Thema, Personalentwicklung

Bunte Städte, die mit viel Fantasie zum Leben erwachen – eine klassische Kindheitserinnerung, die bestimmt einige mit LEGO® in Verbindung bringen. Mit LEGO® Serious Play® kommen die bunten Steinchen nun auch im Business-Kontext zum Einsatz, wie zum Beispiel in den Bereichen Ideenentwicklung und Teambuilding. Wie das konkret aussehen kann, möchten wir von Iventa EntwicklungHoch3 gerne in einem aktuellen Use Case vorstellen:

Der Auftrag

Unser Kunde ist in einer Branche tätig, in welcher einerseits Traditionen gehalten und archiviert werden sollen, andererseits aber auch die Digitalisierung und Neues in die Anwendung kommen. Sie sind eine der ältesten Wissensmanagement- und Informationseinrichtungen Europas und kamen mit einem besonderen Online-Auftrag auf uns zu. Die Herausforderung lag vor allem darin, diese Themen in einem diversen Team mit unterschiedlichsten Hintergründen zu verankern. Ziel des Prozesses war es, ein gemeinsames Leitbild zu erstellen, das diese Themen/Herausforderungen beinhaltet – eine Basis, sodass alle 100 involvierten Personen an einem Strang ziehen. Die Herausforderung bestand insbesondere darin, einen kreativen Prozess mit Team-Mitgliedern online durchzuführen – ein Team, welches teilweise weniger technisch affin war, aber zwingend vollständig im Prozess involviert werden sollte. Daher wählten wir den Weg mit LEGO® Serious Play®.

Die Vorgehensweise

Für die Durchführung des Prozesses fand eine Aufteilung in Gruppen statt. Die Führungskräfte setzten sich als Arbeitsgruppe mit dem Leitbild inhaltlich auseinander (Wo stehen wir? Welche Werte machen uns aus? etc.). Punktuell wurde sodann die gesamte Organisation involviert. Es gab dabei 3 Arbeitsgruppen insgesamt. LEGO® Serious Play® wurde hierbei an verschiedenen Stellen in den Prozess integriert – u. a. mit dem Hintergrund, das formulierte Leitbild „zum eigenen“ zu machen: Wie passt das Leitbild zu mir und meinem Handeln? Was bedeutet das Leitbild im Alltag für mich und wie lebe ich das?  Jedes Team-Mitglied baute als Antwort auf die Fragen ein eigenes 3D-LEGO®-Modell. Mithilfe des kreativen Prozesses über LEGO® Serious Play® wurden diese Fragestellungen bearbeitet und daraus Werte abgeleitet. LEGO® Serious Play® sollte dabei insbesondere durch den Einbezug der Haptik die Freude am gemeinsamen Gestalten wecken. Im letzten Schritt fand auch eine gemeinsame Abnahme online statt.

Das Ergebnis

Nach 1,5 Jahren Begleitung durch uns sieht sich die Organisation gestärkt, da die Mitarbeitenden ein Leitbild haben, anhand dessen alle an einem Strang ziehen und die Motivation gesteigert wird. Zudem hat die Organisation durch die Etablierung eines Leitbildes ein wichtiges Instrument geschaffen, um ihre Positionierung auch gut nach außen kommunizieren zu können. Die vereinfachte Darstellung vielschichtiger Strukturen durch LEGO® Serious Play® unterstützte die Team-Mitglieder insofern dabei, Ansatzpunkte besser zu erkennen und anhand dessen gemeinsam ein passendes Leitbild zu kreieren.

Iventa EntwicklungHoch3 und LEGO® Serious Play®

„Denken mit den Händen“ – so lautet der Grundgedanke von Lego® Serious Play®. Dieses Tool verwenden wir bei Workshops und Trainings, um kreative Energien, unbewusste und unausgesprochene Denkformen und Sichtweisen zu aktivieren. Dadurch ist es möglich, im Team verschiedene Lösungsszenarien für unternehmerische Herausforderungen zu erarbeiten und sichtbar zu machen. Das schafft wiederum einen großen Mehrwert für eine effektivere Zielerreichung in Ihrem Unternehmen.

Möchten Sie gerne mehr über LEGO® Serious Play® und über konkrete Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Umfeld erfahren? Treten Sie einfach in Kontakt.

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Die 3 Säulen des „New Work“ in der IT-Branche

By | Aktuelles Thema, IT-Recruiting

Die IT-Branche war schon häufig Vorreiter, wenn es um Veränderungen und neue Ideen ging. Technologien und Codes entwickeln sich tagtäglich weiter und beeinflussen somit unser Leben wesentlich – privat als auch beruflich. Daher bemerken wir zunehmend, dass in der IT-Branche die traditionelle Arbeits- und Lebenswirklichkeit an Attraktivität und Bedeutung verliert. Vielmehr werden festgefahrene Strukturen aufgebrochen und revolutionär verändert – wieder einmal angetrieben von der wachsenden Digitalisierung.

New Work wurde in diesem Sinne von der IT-Branche bereits aufgegriffen und darf seitens Arbeitgeber*innen nicht mehr vernachlässigt werden. Doch was versteckt sich hinter New Work? Folgende 3 Säulen spielen eine wesentliche Rolle:

Säule Nr. 1: Selbstständigkeit

Wichtig im Zuge von New Work ist es, dem*der Arbeitnehmer*in ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zuzuerkennen. Das bezieht sich sowohl auf die Entscheidung, wie viel gearbeitet wird und inwieweit Aufgaben und Aufträge angenommen werden, als auch die Wahl des Ortes der Bearbeitung und die Zeitvorgabe, in der die Arbeit ausgeführt werden soll bzw. muss.

Säule Nr. 2: Freiheit

Dabei rückt die Selbstständigkeit in den Vordergrund, wodurch der*die Mitarbeiter*in ein größeres Maß an Freiheit erlangt. Er oder sie muss nicht immer zu festen Arbeitszeiten im Unternehmen präsent sein. Viele Arbeiten können im Idealfall auch Zuhause im Home-Office erledigt werden. Der*die Arbeitnehmer*in sollte Aufgaben von zu Hause per Internet, Computer, Skype und Videokonferenz bearbeiten können, ohne dabei im Büro anwesend sein zu müssen.

Säule Nr. 3: Teilnahme an der Gemeinschaft

Die dritte Säule ist sehr westlich, wenn es um New Work geht, und bedeutet, dass das Arbeiten im Home-Office kein reiner Einzelkampf ist. Denn das New-Work-Prinzip setzt nicht 100-prozentig auf Home-Office – es gibt weiterhin bei allen Projekten Phasen, in denen die Teamarbeit in der Gemeinschaft unerlässlich ist. Das kann mit Hilfe von gemeinsamen Videokonferenzen passieren oder in designierten Coworking-Räumen. Diese sind besonders praktisch, wenn Angehörige eines Teams ab und zu physisch präsent sein möchten, um gemeinsam an Ideen und Projekten zu arbeiten.

New Work als Wettbewerbsvorteil

Besonders Unternehmen im Sektor IT müssen sich darüber bewusstwerden, wie wichtig New Work geworden ist und dass ein klarer Wettbewerbsvorteil besteht, sollte diese Arbeitsweise den zukünftigen Mitarbeiter*innen geboten werden. Denn die IT-Branche bietet sich auch besonders gut für das Arbeitsmodell New Work an! Ausschlaggebend ist dabei, dass die Arbeitstätigkeiten hauptsächlich über PC bzw. Internet verrichtet werden, was im Home-Office genauso gut funktioniert – wie uns das letzte Jahr bewiesen hat.

New Work im Recruiting

Auch im Iventa IT-Recruiting wird das Thema New Work immer präsenter. Es gibt kaum noch Kandidat*innen, die nicht nach solch einem modernen Arbeitsmodell fragen und auch danach verlangen. Geht es nun um eine Home-Office-Möglichkeit, flexible Arbeitszeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, eine freie Einteilung der Arbeitsaufgaben etc. – in den meisten Fällen sind diese Faktoren überzeugender als Gehaltsversprechungen. Besonders, wenn es um einen Wechsel des Arbeitgebers geht.

Unserer Meinung nach sollten Unternehmen daher daran arbeiten, attraktiv für knappe Fachkräfte – besonders bei IT-Mitarbeiter*innen – zu bleiben. Aus diesem Grund empfehlen wir, Themen wie Freiheit und Selbstständigkeit im Arbeiten weiterzuverfolgen, um somit die Chancen als Arbeitgeber auf dem Bewerbermarkt zu erhöhen.

In der Zwischenzeit rekrutieren wir von Iventa IT-Recruiting weiterhin die qualifiziertesten IT-Fachkräfte am Markt für Sie – Interesse? Get in touch!

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Wie Sie Ihren Purpose finden und im Unternehmen verankern

By | Aktuelles Thema, Employer Branding

Nach dem passieren der 1. Station „Purpose kennenlernen, um zu verstehen“  im Beitrag Was Sie über Purpose in der Arbeitswelt wissen sollten“, folgt nun die praktische Umsetzung: Wie Sie den Purpose für Ihr Unternehmen finden und diesen bestmöglich in Ihrer Kultur verankern:

2. Station: Purpose Definition, um zu realisieren

Viele Unternehmen bilden melodische Purpose Statements – doch was steckt dahinter? Im besten Fall umfasst Purpose auch eine ökonomische, ökologische und soziale Dimension, um den Sinn des unternehmerischen Handelns zu finden. Um den wahren Purpose Ihres Unternehmens zu ermitteln, hilft es, sich im Vorfeld näher mit den folgenden Fragen auseinanderzusetzen:

  • Was ist unsere Existenzberechtigung als Unternehmen?
  • Welche Probleme lösen wir mit unseren Dienstleistungen / Produkten?
  • Nach welchen Werten handeln wir?
  • Was können wir besonders gut und welchen Nutzen bieten wir dabei unseren Kund*innen?
  • Wie entwickeln wir uns zukünftig weiter?

Hier wäre es sinnvoll, eine externe Meinung mit ins Boot zu holen, um auch einen Blick von außen zu bekommen. Denn diese Fragen sollten nicht nur vereinzelte Personen innerhalb der Organisation beantworten, sondern im besten Fall die gesamte Belegschaft! Dafür eignen sich beispielsweise Mitarbeiter*innen-Befragungen und/oder Workshop-Settings, um alle Sichtweisen miteinzubinden.

Im Endeffekt sollten Sie anhand des Purposes auch entscheiden können, welche Partnerschaften wertvoll sind, für welche Kund*innen man tätig sein möchte und welche Mitarbeiter*innen zum Unternehmen passen – oder eben nicht! Denn genauso wichtig wie der Purpose ist es zu wissen, wofür man nicht arbeitet.

3. Station: Purpose verankern, um danach zu leben

Damit das Purpose Statement nicht nur eine Plattitüde bleibt, sondern sinnstiftend wirkt, sollte dieser auch auf allen Ebenen authentisch gelebt werden. Doch die Verankerung des Purpose geschieht selten von heute auf morgen. Machen Sie sich bewusst, welche Zeit, Strukturen, Systeme und Ressourcen benötigt werden, um den Purpose im Unternehmen wirklich zu erreichen:

  1. Verankerung in der Organisationsstrategie:
    In der Strategie verankert gibt der definierte Purpose allen Personen im Unternehmen eine klare Richtung für ihre Arbeitsweisen und Handlungsfelder vor. Deshalb sollte das finale Purpose Statement inhaltlich auf Vision, Leitlinie und das Geschäftsmodell abgestimmt sein. Jedoch sollten Führungskräfte mit einem positiven Beispiel voran gehen, damit der Purpose wirklich von den Mitarbeiter*innen gelebt wird.
  2. Verankerung in der Führungsebene:
    Dient der Purpose bei der Führung als Kompass für die tägliche Entscheidungsfindung, wird er erst zum Leben erweckt und schrittweise verbreitet. Mithilfe von Organisations- und Führungskräfteentwicklung können hier in kurzer Zeit große Erfolge erzielt werden. Doch gilt auch: Kommunikation ist der Schlüssel!
  3. Verankerung in der Kommunikation: Purpose als Teil der Unternehmenskommunikation unterstützt dabei, Personen innerhalb und außerhalb des Unternehmens dafür zu mobilisieren, selbstorganisiert zu den Zielen beizutragen – im besten Fall werden so auch noch Menschen angezogen, die sich mit diesen Zielen identifizieren …
  4. Verankerung in HR: Im Sinne des Employer Brandings werden durch einen Purpose Menschen angezogen, die sich damit identifizieren können. So führt ein verankerter Purpose in HR-Prozessen und schon beim Recruiting zu den Mitarbeiter*innen, die wirklich und langfristig zum Unternehmen passen.

Haben Sie die Vorteile des Purpose für sich entdeckt und möchten ihn gerne in Ihr Unternehmen integrieren? Gerne begleiten wir von Iventa Employer Branding Sie auf Ihrer Reise.

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Was Sie über Purpose in der Arbeitswelt wissen sollten

By | Aktuelles Thema, Employer Branding

Purpose – das Buzzword schlecht hin, welches seit einigen Jahren in der Arbeitswelt kursiert. Doch ist mehr dran, als man vielleicht glauben möchte: Studien belegen, es macht Mitarbeiter*innen langfristig zufriedener, für „purpose-driven Companies“ zu arbeiten. Also anders gesagt: einen Sinn in der eigenen Arbeit zu sehen. Purpose soll auch das Recruiting von jungen Talenten vereinfachen, zu einer höheren Wachstumsrate und gesteigerter Kund*innenbindung führen. Es lohnt sich also in jeder Hinsicht, ein Unternehmen nach einem Purpose (zu Deutsch: Sinn / Zweck) auszurichten. Am Weg dahin kommen Sie unweigerlich an diesen drei Stationen vorbei:

1. Station: Purpose kennenlernen, um zu verstehen

Der Purpose einer Organisation unterscheidet sich in dem Sinne von einem Unternehmensleitbild, als dass er das Dasein der Menschen verbessern soll und klar nach innen und außen gerichtet ist. Die Entstehung beginnt von innen, damit sich auch alle im Unternehmen wirklich damit identifizieren können und gemeinsam an den Zielen arbeiten. Purpose bringt jedoch sowohl für Employer Branding als auch für externe Partner*innen einen Mehrwert und steht dafür, WARUM wir als Unternehmen etwas tun – gut veranschaulicht im „Golden Circle Model“ von Simon Sinek:

Golden Circle Modell Sinek

So arbeitet zum Beispiel soulbottles, der Hersteller nachhaltiger Trinkflaschen, mit seinem Purpose an folgender Zukunftsvision: „Alle Menschen handeln gerne sozial-ökologisch nachhaltig, konsumieren, ohne den Planeten unnötig zu belasten, und haben Zugang zu sauberem Trinkwasser.” Der dm drogerie markt handelt hingegen nach dem folgenden Unternehmenszweck: „Einen sozialen Organismus schaffen, in dem Menschen ihre Potentiale entfalten und einen Beitrag zur Gesellschaft leisten können.“

„Die Auseinandersetzung mit dem Thema Purpose erfordert Mut zur Innenschau. Wer dem Thema das nötige Gewicht gibt, wird belohnt, denn:  Wenn ein authentischer Purpose glaubhaft nach innen und außen kommuniziert wird und dieser in der Organisation auch erlebbar ist, entwickelt sich eine Sogwirkung. Ob Talente, Partner*innen oder Kund*innen; wir alle suchen nach Beziehungen zu Menschen, die unsere Werte teilen.“, Lucas Amadeus Unger, Consultant Iventa Employer Branding.

Nach dem theoretischen Diskurs in das Thema folgt nun die praktische Umsetzung: Wie Sie den Purpose für Ihr Unternehmen finden und welche weiteren zwei Stationen Sie passieren müssen, um Ihren Purpose bestmöglich in Ihrer Kultur verankern, behandeln wir im nächsten Beitrag von Iventa Employer Branding.

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Neuigkeiten bei Iventa Österreich

By | Aktuelles Thema

In der Iventa Österreich wurde ein Generationenwechsel, eine Fusionierung und eine Erweiterung der Geschäftsführung eingeleitet!

Frau Dr. Irma Brazda, seit 16 Jahren in der Personalberatung Linz beschäftigt und Mitglied der Iventa-Geschäftsführung, geht mit Herbst in den wohlverdienten Ruhestand. Mag. Isabella Pachinger-Döberl, die bereits seit Eröffnung des Linzer Standorts an der Seite von Irma Brazda als Senior Consultant arbeitet, hat die Leitung des Büros Linz im April 2021 übernommen. Frau Pachinger-Döberl betreut sehr erfolgreich Klient*innen bei nationalen wie auch internationalen Suchen bzw. Besetzungen von Management- sowie Spezialist*innen-Positionen.
Wir danken Frau Brazda für ihren unermüdlichen Einsatz und einhergehenden sehr erfolgreichen Aufbau der Personalberatung in den Bundesländern.

Irma Brazda: „Mit vielen meiner Stammkund*innen verbindet mich mehr als eine reine Geschäftsbeziehung. Ich bedanke mich herzlich für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Sie werden mir doch auch fehlen und ich wünsche ihnen und dem Iventa-Team weiterhin Erfolg.“

„Den Generationswechsel zu realisieren, ist für Unternehmer keine leichte Aufgabe. Sie muss sorgfältig vorbereitet und geplant werden“, meint Martin Mayer, Eigentümer der Iventa. „Mit Isabella Pachinger Döberl haben wir eine Nachfolgerin, die die Entwicklung des Linzer Büros schon in den vergangenen Jahren maßgeblich mitgeprägt hat, die unsere Kund*innen und den Markt kennt und eine klare Vorstellung davon hat, wie Personalberatung heute und in Zukunft funktioniert. Wir freuen uns sehr und wünschen ihr als Leitung des Standorts alles Gute. Bei Frau Brazda möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Ihr Einsatz war herausragend und hat maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens beigetragen.“

„Wir sind am oberösterreichischen Markt auf Expansionskurs. Ich freue mich, diesen Weg gemeinsam mit meiner Kollegin Frau Claudia Kraupatz, Senior Consultant, und meinem Team gehen zu können. Aktuell sind wir auf der Suche nach Unterstützung für unser Team und freuen uns über Bewerbungen“, so Isabella Pachinger Döberl.

Frau Mag. Edith Baumgartner, die seit der Gründung des Grazer Iventa Standortes 2002 die Büroleitung und die Marke Iventa am südösterreichischen Markt aufgebaut und bestens etabliert hat, übergab mit April die Leitung an ihre langjährige Kollegin Mag. Sandra Zach-Rabl, Iventa Senior Consultant. Sandra Zach-Rabl betreut bei Iventa seit zehn Jahren erfolgreich Kund*innen aus diversen Branchen in Südösterreich sowie österreichweit im Bereich Pharma & Healthcare. Frau Baumgartner wird sich zukünftig noch intensiver auf ihre Kund*innen und Marktrolle konzentrieren.

„Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderung und darauf, die Marke Iventa in Südösterreich weiterhin gut am Markt zu positionieren. Gleichzeitig bedanke ich mich bei meiner Kollegin, dass sie mir dieses Vertrauen schenkt und diese Verantwortung übergibt“, so Sandra Zach-Rabl.

„Wir freuen uns, dass wir in Graz mit diesem langjährig erfolgreichen Consultant Team bestehend aus Sandra Zach-Rabl, Edith Baumgartner und Cornelia Steiner gut für die Zukunft aufgestellt sind und weiterhin das beste Service für unsere Kund*innen anbieten können“, so Martin Mayer.

Sabina Oblak, Geschäftsführerin Personal- und Organisationsentwicklung, verabschiedet sich im Herbst nach über 15 Jahren Iventa in eine spannende, neue und wohlverdiente Lebensphase und übergibt den Geschäftsbereich Personal- und Organisationsentwicklung, den sie sehr erfolgreich aufgebaut und am Markt etabliert hat, an Mag. (FH) Silke Kurtz, Geschäftsführerin der Iventa Employer Branding GmbH. Durch diese Fusionierung wird eine neue Organisation mit neuen Inhalten geschaffen, um künftig mit einem modernen Konzept für und mit Organisationen, ihren Teams und Mitarbeiter*innen am internen und externen Arbeitsmarkt arbeiten zu können. Durch die Fusionierung werden die Angebote beider Geschäftsbereiche optimal ergänzt, um Kund*innen einen neuen, vollintegrierten Ansatz präsentieren zu können.

„Ich bedanke mich bei meinen Kund*innen und den vielen Menschen bei Iventa, die mich in den letzten 15 Jahren dabei begleitet haben, die Abteilung Personal- und Organisationsentwicklung erfolgreich aufzubauen. Ich freue mich sehr, dass Silke Kurtz, mit der mich eine sehr intensive und spannende Zusammenarbeit verbunden hat, meine Nachfolgerin ist, und wünsche ihr das Beste für die Zukunft“, so Sabina Oblak.

„Wir werden unseren Kund*innen einen spannenden und bereichernden Zugang bieten. Die Entwicklung von Organisationen und ihren Arbeitgebermarken gehen Hand in Hand.“, so Silke Kurtz, Geschäftsführerin Iventa Employer Branding und Personal- und Organisationsentwicklung.

„Wir wünschen Sabina Oblak alles Gute für ihren weiteren privaten Weg und bedanken uns für die vielen Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit. Sie war in den vergangenen Jahren auch maßgeblich an der Entwicklung der Mitarbeiter*innen und der Iventa als Organisation beteiligt. Herzlichen Dank dafür“, sagt Martin Mayer, Eigentümer von Iventa.

Annemarie Kriegs-Au (48) hat mit April 2021 neben Martin Mayer die Geschäftsführung der Iventa:M4J Personalwerbung GmbH und Iventa Germany Personalwerbung GmbH übernommen.
In den letzten drei Jahren bei Iventa lagen ihre Schwerpunkte als Director Marketing & Sales vor allem in der Weiterentwicklung und im kontinuierlichen Aufbau des Vertriebs sowie Markteintritt und Aufbau von Iventa in Deutschland. In einem sich ständig verändernden Marktumfeld liegt ihr Fokus darauf, für Iventa den Expansionsschritt für den DACH-Raum weiterzuentwickeln und langfristige, nachhaltige Kundenbeziehungen zu stärken.

„Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den täglichen Herausforderungen unserer Kunden im DACH-Raum mit fundierter Beratung zu begegnen und gemeinsam mit den in vielen unterschiedlichen Bereichen erfahrenen und spezialisierten Kolleg*innen von Iventa auch fachübergreifend Lösungen zu entwickeln“, so Annemarie Kriegs-Au.

Martin Mayer, Managing Director von Iventa: „Mit Annemarie Kriegs-Au habe ich eine Geschäftsführerin an der Seite, die in den letzten Jahren bereits sehr erfolgreich den deutschen Markt etabliert und aufgebaut hat. Ich freue mich über die weitere Zusammenarbeit. Für die zukünftige Ausrichtung der Iventa im DACH-Raum bilden Annemarie Kriegs-Au, Ingrid Parth, Director Media& Tec, und Gerald Frank, Chief Business & Digital Product Development, ein perfektes Team, um den weiteren Erfolg der Iventa Gruppe zu sichern.“

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Kinder im Lebenslauf erwähnen – Ja oder Nein?

By | Aktuelles Thema, Personalberatung

Der Lebenslauf ist der wohl essentiellste Teil der Bewerbung, da er quasi die Visitenkarte von Kandidat*innen darstellt. Personalist*innen nutzen den CV, um sich einen Überblick über die Kompetenzen, die Ausbildung sowie den beruflichen Werdegang von Bewerber*innen zu machen – auch persönliche Daten wie Vor- und Zuname, Geburtsdatum, Anschrift und Kontaktdaten werden im CV angegeben. Doch sollten Mütter und Väter eine Angabe darüber machen, ob sie Kinder haben, oder nicht?

Die Entscheidung, die eigene familiäre Situation im Lebenslauf anzugeben, ist eine individuelle – natürlich darf man im CV keine falschen Angaben machen, der eigene Familienstand muss jedoch nicht angegeben werden. Die Information ist privat und jede Mutter und jeder Vater muss für sich persönlich entscheiden, ob sie*er die Angabe im Lebenslauf machen möchte, oder nicht.

Natürlich sollen und dürfen Arbeitgeber keine Entscheidungen aufgrund des Familienstandes treffen. Dennoch wissen wir als Personalberatung, dass das, bewusst oder unbewusst, manchmal doch eine Rolle spielen kann. Deshalb haben wir die aus unserer Sicht wichtigsten Gründe für bzw. gegen die Anführung von Kindern im Lebenslauf zusammengefasst.

3 Gründe gegen die Angabe:

  • Sie wirken betreffend Überstunden unflexibel.
  • Sie schüren eventuell Angst vor Ausfallzeiten.
  • Im schlimmsten Fall riskieren Sie damit, diskriminiert zu werden.

3 Gründe für die Angabe:

  • Sie signalisieren, dass Sie nichts zu verbergen haben.
  • Sie senken aus Sicht des*der Arbeitgeber*in eher das „Risiko“, sich als Mann bald Elternzeit zu nehmen bzw. als Frau bald schwanger zu werden.
  • Sie wirken eher ortsgebunden und interessiert an langfristigen Beschäftigungsverhältnissen.

Die Antwort auf die Frage, ob Kinder im Lebenslauf erwähnt werden sollen, lässt sich demnach nicht eindeutig beantworten und bleibt eine individuelle Entscheidung. Manche Bewerber*innen fürchten vielleicht eine Benachteiligung im Bewerbungsprozess, wenn sie ihre Kinder angeben. Wir wissen aber aus eigener Erfahrung, dass Kinder fallweise logistische Höchstleistungen verlangen, was einen Rückschluss auf Kompetenzen zuließe.

Der Familienstand oder die Kinder allein sagen jedoch nichts über die eigene Arbeitsleistung oder die eigene Flexibilität aus – die individuellen Kompetenzen und Erfahrungen müssen natürlich im Gespräch hinterfragt werden. Spätestens im persönlichen Interview empfehlen wir, eine ehrliche Angabe über Ihren Nachwuchs zu machen, sollten Sie danach gefragt werden. Doch auch im Bewerbungsgespräch ist diese Angabe nicht verpflichtend und Sie müssen Ihre Kindersituation nicht kommentieren. Sinnvoll ist es dennoch, sich frühzeitig damit zu befassen, wie Sie auf eine entsprechende Nachfrage am besten reagieren können.

Wenn Sie die Angabe über Ihre Kinder im Lebenslauf machen möchten, sollten Sie diese am Ende Ihrer persönlichen Daten angeben. Oftmals werden Familienstand und Kinderanzahl gemeinsam angegeben. Folgende Formulierungen sind dabei üblich: Familienstand: ledig, keine Kinder / verheiratet, 1 Kind (12 Jahre) / geschieden, 2 Kinder (2 und 4 Jahre) / verheiratet, keine Kinder.

Iventa-Tipp: Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihre Kinder im CV anzugeben, dann am besten inkl. Alter/Geburtsjahr und den Hinweis, dass die Betreuung gesichert bzw. geregelt ist – so signalisieren Sie, dass es kein Hindernis gibt!

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Das bringen Potenzialanalysen in Auswahlverfahren!

By | Aktuelles Thema, Personalentwicklung

Potenzialanalysen sind eine gern genutzte Methode, um im Auswahlverfahren die Entscheidungsfindung zu unterstützen. Ihr Mehrwert liegt vor allem darin, dass sie abseits der fachlichen Qualifikation die sozialen Kompetenzen der Kandidat*innen aufzeigen. Das vielfach bekannte Zitat von Jack Welsh (Ex-CEO General Electric) unterstreicht die Wichtigkeit der persönlichen Passung im Unternehmen: „We hire people because of their skills and fire them because of their personality.” Persönlichkeit und Unternehmen müssen zueinander passen, andernfalls löst dies auf beiden Seiten über kurz oder lang Unmut aus.

Es geht also darum, dass die Kandidat*innen mit ihren Werten und Verhaltensweisen in die Unternehmenskultur passen – und umgekehrt. Erst dann können beide Seiten nachhaltig voneinander profitieren. Das bedeutet auch, dass eine aussagekräftige Arbeitgeberpositionierung von Vorteil ist, um Bewerber*innen die Möglichkeit zu bieten, die Passung des Unternehmens zu Ihrer Person besser beurteilen zu können.

Das haben Unternehmen davon:

Mithilfe der Potenzialanalyse erhält das Unternehmen somit einen tieferen Einblick in die Persönlichkeit der Kandidat*innen. Durch den besseren Abgleich der Passung kann die Fluktuation verringert werden, was wiederum die Kosten für eine Neubesetzung einschränkt. Darüber hinaus kann auch Entwicklungsbedarf aufgedeckt werden, wenn die Voraussetzungen zur Übernahme der Position nicht zu 100 % gegeben sind. Diese Informationen können vor allem für die künftige Führungskraft wertvoll sein, um zu sehen, worauf verstärkt bei der neuen Person in der neuen Position geachtet werden sollte, wo es noch Unterstützung braucht – aber auch, wo die Stärken und Potenziale gut eingesetzt werden können.

Das haben Kandidat*innen davon:

Aber auch für die Kandidat*innen bietet die Potenzialanalyse einen Mehrwert. Durch die Auseinandersetzung mit dem Ergebnis wird ein Selbstreflexionsprozess ausgelöst, anhand dessen man für sich reflektieren kann, inwieweit man zum Unternehmen passt und wo die individuellen Potenziale liegen. Außerdem können unentdeckte Kompetenzen sichtbar gemacht werden, über die sich der*die Kandidat*in im Vorhinein womöglich noch nicht bewusst war. Letztendlich ermöglicht die Potenzialanalyse eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der eigenen Person mithilfe einer externen Person, die einen „objektiven“ Blick hat.

Das bringen Potenzialanalysen für den Onboarding-Prozess:

Die Potenzialanalyse liefert auch für das Onboarding einen wichtigen Input. Der Bedarf des neuen Teammitglieds und die Anforderungen des Unternehmens können besser zueinander geführt, Entwicklungsschritte darauf basierend abgeleitet werden. Zudem können die Ergebnisse als Basis für weiterführende Entwicklungsgespräche herangezogen werden.

Suchen auch Sie das passende Setting für die Integration der Potenzialanalyse in das Auswahlverfahren?

Wir von Iventa EntwicklungHoch3 haben schon viele Unternehmen dabei unterstützt, wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

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„Top Arbeitgeber 2021“ – Was macht einen guten Arbeitgeber aus?

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Sie ist wieder da: die berühmt-berüchtigte Liste der 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2021! Das Wirtschaftsmagazin trend, das Marktforschungsinistitut Statista und die Bewertungsplattform kununu haben gemeinsam die Top Arbeitgeber Österreichs ermittelt und am 26. März 2021 ein Ranking vorgestellt. Die Auszeichnung ist jedes Jahr hart umkämpft und wird ausschließlich auf Basis von Meinungen von Mitarbeiter*innen vergeben. Dabei werden allerdings nur Unternehmen mit einer Belegschaft von über 200 Personen berücksichtigt. Die vollständige Liste mit den aktuell besten Arbeitgebern Österreichs finden Sie hier.

Wir von Iventa Employer Branding freuen uns mit all unseren Kund*innen, die ihr Ranking vom letzten Jahr verbessern konnten, und arbeiten natürlich auch schon an neuen Maßnahmen für Unternehmen, die dieses Jahr ein paar Plätze weiter unten gerankt wurden. Doch was macht eigentlich einen guten Arbeitgeber aus?

1. Wertschätzung und Authentizität: Lob und Anerkennung fördern Leistungsbereitschaft, genauso wie finanzielle Zuwendungen in Form von Bonus-Zahlungen kurzfristig anspornen. Langfristig gesehen zählt jedoch eine wertschätzende und vor allem authentische Kommunikation seitens des Arbeitgebers.

2. Weiterbildung und Aufstiegschancen: Viele Arbeitnehmer*innen wünschen sich berufliche Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten, weshalb die Aussicht auf Führungspositionen und Expert*innen-Karrieren sowie betriebliche Weiterbildungen Pluspunkte für Arbeitgeber sind.

3. Work-Life-Balance: Speziell das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig es ist, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Elternzeit und Co helfen dabei, die Work-Life-Balance eines jeden Team-Mitglieds zu verbessern.

4. Arbeitsplatzsicherheit: Offene Kommunikation über die Situation des Unternehmens spricht für gute Arbeitgeber gerade in Krisenzeiten. Genauso wie unbefristete Arbeitsverträge – Befristungen sind einfach kein gutes Aushängeschild für Unternehmen.

5. Guter Standort: Auch, wenn das Homeoffice nun kein Tabu-Thema für viele Unternehmen mehr ist, spielen ein attraktiver Standort, kurzer Arbeitsweg und eine gute Anbindung noch immer eine Rolle in der Bewertung eines Arbeitgebers.

6. Kommunikation und Betriebsklima: Wenn das Miteinander im Team und die Kommunikation zwischen den Hierarchien nicht funktioniert, macht selbst der beste Job keinen Spaß. Wertgeschätzt werden hier häufig der respektvolle und vertrauensvolle Umgang miteinander und die Möglichkeiten, als Belegschaft bei manchen Entscheidungen miteinbezogen zu werden.

und sonst noch? Das sind sehr beliebte Kriterien bei Arbeitnehmer*innen, doch die Liste darüber, was einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, könnte noch weiter fortgesetzt werden. Dennoch ist das keine Garantie dafür, dass Sie bei Erfüllung aller Kriterien von Ihren Mitarbeitenden als Top Arbeitgeber gesehen werden. Letztlich ist es immer auch von den individuellen Bedürfnissen und Persönlichkeiten der Arbeitnehmer*innen abhängig, wie positiv bzw. negativ sie Ihr Unternehmen bewerten. Was für das eine Team-Mitglied optimal passt, könnte dem anderen ein Dorn im Auge sein.

Unsere Empfehlung daher an alle Arbeitgeber: Anstatt allen arbeitswilligen Kandidat*innen am Arbeitsmarkt gefallen zu wollen, investieren Sie lieber in authentisches Employer Branding! Indem Sie sich mithilfe einer einheitlichen, authentischen Arbeitgebermarke als attraktiver Arbeitgeber positionieren, finden Sie nachhaltig passende Nachwuchskräfte und Mitarbeiter*innen, die wirklich zu Ihrem Unternehmen passen. Damit steigern Sie nicht nur Ihr Ranking bei „Top Arbeitgeber 2022“, sondern stärken langfristig die Bindung und Identifikation Ihrer Belegschaft mit Ihrem Unternehmen.

„Eine Checkliste für den perfekten Arbeitgeber gibt es leider nicht. Es macht daher Sinn sich mit den individuellen Stärken und Charakteristika einer Organisation zu beschäftigen, daraus Arbeitgeberwerte zu erarbeiten und diese erlebbar zu machen. Authentische Arbeitgeberwerte sind dabei wie ein richtungsweisender Leuchtturm und helfen richtige Employer Branding Maßnahmen zu setzen und in der Kultur zu verankern.“ Carla Bergner, Expert Communications & Strategy bei Iventa Employer Branding.

Arbeitgeber sind einzigartig, so auch unser Team. Sprechen Sie mit uns – Mit Wissen und Leidenschaft begleiten wir Sie gerne auf dem Weg zur erfolgreichen Arbeitgeberpositionierung.

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Homeoffice: wieso Sie es doch zur dauerhaften Option machen sollten.

By | Aktuelles Thema, IT-Recruiting

Noch vor einem Jahr war der Begriff des „Homeoffice“ für viele Unternehmen regelrecht ein Fremdwort. Mit dem Gedanken, Mitarbeiter*innen eigenständig von Zuhause aus arbeiten zu lassen, konnten sich nur wenige Arbeitgeber*innen anfreunden. Die andauernde Pandemie hat uns jedoch zu einem Umdenken gezwungen und besonders Unternehmen mussten sich mit Lösungen beschäftigen, die Ihr Überleben am Markt sicherten. In kürzester Zeit ist ein Großteil der Firmen auf ein Arbeiten im Homeoffice umgestiegen und veranlasste somit auch ein weitgehendes Andersdenken in Bezug auf das Arbeiten. Doch soll das Homeoffice auch in Zukunft ein Teil des „normalen“ Arbeitens sein? Wir von Iventa IT-Recruiting meinen – JA! Diese Faktoren sprechen dafür:

1. Faktor Zeit

Besonders der Faktor Zeit spielt eine wesentliche Rolle. Homeoffice bedeutet für viele Arbeitnehmer*innen keine langen Arbeitswege mehr. Somit entfällt gleichzeitig der zeitfressende Stau, Öffi-Verspätungen oder andere Vorkommmisse, die den Arbeitstag schon stressig einleiten. Im Homeoffice entfällt somit dieser Teil und der Start in den Tag beginnt deutlich entspannter, zugleich bleibt am Ende des Tages mehr Freizeit.

2. Faktor Kosten

Auch Kosten können eingespart werden. Ein eigenes Auto ist, wie jeder weiß, sehr kostenintensiv. Unter Umständen kann auch das Bus- oder Bahnticket eingespart werden, wenn die Arbeit von Zuhause aus ermöglicht wird. Oft bietet das eigene Zuhause auch ein ruhigeres Arbeitsumfeld – gerade in Großraumbüros herrscht oft ein gewaltiger Lärmpegel. Die Konzentration und ein produktives Arbeiten wird durch die Heimarbeit in vielen Fällen somit gefördert.

3. Faktor Benefit

Durch die Option des Homeoffice können Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen einen zusätzlichen Anreiz bieten, der auch bei der Suche nach neuen Team-Mitgliedern unterstützt. Flexibilität und eine bessere Work-Life-Balance werden zum Bonus für Arbeitnehmer*innen. Sie genießen im Allgemeinen eine größere Flexibilität in Bezug auf Zeitpläne und die tägliche Organisation. Zeitpläne können entsprechend der Bedürfnisse angepasst werden, womit die Produktivität der Mitarbeiter*innen gestärkt wird. Das Berufsleben kann gleichzeitig besser mit dem Familienleben, Freizeitaktivitäten und dem eigenen Rhythmus in Einklang gebracht werden.

4. Faktor Mitarbeiterbindung

Homeoffice ist auch ein Zeichen des Vertrauens des Unternehmens gegenüber der Belegschaft. Infolgedessen fühlen sich Mitarbeiter*innen im Homeoffice stärker berücksichtigt und motiviert, was das Engagement für das Unternehmen und die Produktivität erhöht.

5. Faktor Employer Branding

Homeoffice trägt zugleich zur Stärkung der Arbeitgebermarke bei, da es die Modernität des Unternehmens, den Trend zum modernen Management (partizipatives Management, funktionsübergreifendes Management u. s. w.) sowie ein Bewusstsein für Umweltfragen kommuniziert. Weniger Autofahrten = weniger Umweltverschmutzung. Zugleich müssen weniger bzw. keine Arbeitsplätze für Mitarbeiter*inen eingerichtet werden. Dies wiederum spart hohe Mietkosten für Büroräumlichkeiten ein.

Rahmenbedingungen für dauerhaftes Homeoffice

Dabei darf nicht vergessen werden, dass ein Arbeiten im Homeoffice auch andere Rahmenbedingungen benötigt. Neben einer stabilen und sicheren Infrastruktur nimmt besonders die Führungskraft eine wichtige Rolle für das erfolgreiche Arbeiten von Zuhause aus ein. Folgende essenzielle Punkte unterstützen Sie bei der Umsetzung:

  • Der Grundsatz – Vertrauen statt Kontrolle! – steht im Vordergrund. Damit werden besonders die Eigenverantwortung und Motivation gefördert.
  • Eine authentische Führungskultur vermittelt, dass auch Freizeit respektiert wird.
  • Besonders berufstätige Eltern sind doppelt belastet und brauchen aufgrund von Home-Schooling Verständnis und Rücksicht. Die Ermöglichung von asynchronem Arbeiten kann dabei sehr unterstützend wirken.
  • Vor allem die Kommunikation im Team und gegenüber der Führungskraft soll gefördert werden. Mitarbeiter*innen sollen dazu befähigt werden, was sie benötigen, um gut und eingeständig arbeiten zu können.
  • Tägliche Befindlichkeitsrunden unterstützen einen produktiven Austausch und das Gemeinschaftsgefühl.

Im Allgemeinen kann man bereits feststellen, dass sich das Arbeiten im Homeoffice auf Unternehmen positiv ausgewirkt hat und viele Arbeitgeber*innen von ihrer Belegschaft vom Gegenteil überzeugt wurden – ja, Sie können Ihren Mitarbeiter*innen vertrauen und ja, die Arbeit wird auch von Zuhause aus gewissenhaft und zeitgerecht erledigt. Wieso also keine dauerhafte Option daraus machen?

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