Wissen ist Macht – über interne Weiterbildungen

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Die Schulung von Mitarbeiter*innen ist eine wertvolle Investition in die Zukunft, von der nicht nur das Personal profitiert, sondern auch das Unternehmen. Ob in Form von externen Weiterbildungsveranstaltungen wie Seminaren, Kursen oder Kongressen, oder durch interne Schulungen von anderen Mitarbeiter*innen in Mentorings oder Trainings – Fortbildungsmaßnahmen bringen Unternehmen kurz- und langfristig weiter.

Wie Unternehmen von internen Schulungen profitieren:

  • Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit – Je qualifizierter die Mitarbeiter*innen, desto mehr können sie zum Unternehmenserfolg beitragen und dadurch die Konkurrenzfähigkeit der Firma stärken.
  • Steigerung des Wissens im Unternehmen – Das erlernte Know-how wird häufig nicht nur im Arbeitsalltag eingesetzt, sondern auch an Kolleg*innen weitergegeben, die dadurch auch davon profitieren.
  • Steigerung der Motivation und Produktivität des Teams – Die Leistungsbereitschaft basiert größtenteils auf Motivation, die u. a. mit den gebotenen betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten einhergeht. Dies und die durch Schulungen gewonnene Verbesserung der Effizienz der Arbeitsabläufe wirken sich positiv auf die Produktivität des Teams aus. Denn mit der richtigen Ausbildung können tägliche Herausforderungen besser bewältigt werden, was wiederum die Motivation zum Arbeiten hebt.
  • Mitarbeiter*innenbindung – Werden Schulungen erfolgreich absolviert und Anerkennung dafür ausgesprochen, kann die Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen gestärkt werden und folglich auch die Bindung an das Unternehmen.
  • Attraktivität als Arbeitgeber*in – Für viele präsente und zukünftige Arbeitnehmer*innen ist es ein Pluspunkt für das Unternehmen, wenn Weiterbildungsmöglichkeiten geboten werden. Im Sinne des Employer Branding und Bewerber*innenmarketings von Vorteil!

Eine Win-win-Situation für Betrieb und Belegschaft!

Für die Beschäftigten eines Betriebs sind die Vorteile klar ersichtlich: Sie profitieren von einer besseren Anpassung an sich ändernden Arbeitssituationen, mehr Selbstbewusstsein für zusätzliche Qualifikationen und Anerkennung – insbesondere dann, wenn das Wissen auch im Kreis der Kolleg*innen weitergegeben wird. Es zeigt sich also, dass interne Weiterbildungen sowohl den daran teilnehmenden Mitarbeiter*innen als auch dem Unternehmen klare Vorteile bringen.

Best-Practice-Beispiel: Die Iventa Akademie

Seit Oktober 2019 haben Mitarbeiter*innen bei Iventa die Möglichkeit, an „Blitztrainings on the Job“ teilzunehmen, um ihre bereits vorhandenen Kompetenzen rund um die HR-Beratungswelt zu erweitern. Die Trainings sind eine Mischung aus interaktivem Lernen, nützlichen Praxisanwendungen und spannenden Impulsvorträgen von Mitarbeiter*innen und externen Trainer*innen. Ziel ist es, zu fördern und über aktuelle HR-Trends und Insights am Markt zu informieren. Ein weiterer Benefit: Während im Berufsalltag häufig alleine an den jeweiligen Aufgaben gearbeitet wird, lernen sich die Mitarbeiter*innen in der Akademie in einer anderen Atmosphäre kennen. Dies kommt dem Teambuilding und der internen Kommunikation zugute.

„Die verschiedenen Trainings bieten viele interessante Einblicke. Im Kurs „Active Sourcing mit LinkedIn“ wurde auch anhand von Beispielen geübt– bei der anschließenden Analyse war insbesondere der Austausch mit Kolleg*innen sehr interessant.“ – Katharina Moser, Senior Research Specialist

„In den Kursen wird das eigene Verhalten reflektiert und man bekommt gut umsetzbare Tipps, beispielsweise wie man Gesprächen am Telefon einen positiven Input geben kann.“ Friederike Strauss, Senior Sales Consultant

„Die Trainings über die aktuellen Trends sowie die zunehmende Digitalisierung im Recruiting fand ich besonders spannend. Es tut sich sehr viel gerade und ich bin auf die zukünftige Entwicklung unserer Branche sehr gespannt! Julia Haderer, Marketing & Sales Expert

Wir von Iventa sind froh über diese Chance für unsere Belegschaft und auch über die vielen positiven Rückmeldungen zur Iventa Akademie. Haben Sie Fragen oder Anregungen dazu? Melanie Parzer ist für unsere interne Akademie verantwortlich und steht Ihnen gerne zur Verfügung!

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Zusammenarbeit gestalten – wichtiger denn je!

By | Aktuelles Thema, EntwicklungHoch3

Eine gute und effiziente Gestaltung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu zählen neben vereinbarten Rahmenbedingungen, die die projektbezogene (inhaltliche/sachliche) Zusammenarbeit betreffen, auch das emotionale Miteinander. Es geht um das Zusammenspiel von Mitarbeiter*innen, Teams und der Organisation. Was können Organisationen tun, damit ein gutes Zusammenspiel zu allen Positionen genutzt werden kann?

Mitarbeiter*innen, Teams und Organisationen in Einklang bringen

Leistungsorientierte Mitarbeiter*innen, ergebnisorientierte Teams und erfolgreiche Unternehmen – das ist das Ziel. Dazu braucht es ein gutes Miteinander, wobei vor allem das Beziehungsmanagement einen wichtigen Stellenwert einnimmt. Um dies zu ermöglichen, benötigt es das Wissen sowie das Verständnis zu den jeweils anderen Gruppierungen. Dies bedeutet, im ersten Schritt die Erwartungen / Bedürfnisse / Wünsche aller drei Gruppierungen abzuholen. Hier geht es um die Frage, was sich die jeweilige Gruppierung in der Zusammenarbeit wünscht, aber auch, was sie braucht, um Ergebnisse zu erzielen. Transparenz, eine vertrauensvolle Gesprächsbasis und Dialogfähigkeit sind hier gefragt, um die dahinterliegenden Themen ausfindig machen zu können und sie im Anschluss zueinander zu bringen. Alle drei Gruppierungen sollen dabei mit gleichwertiger Relevanz betrachtet werden – denn gelingende Zusammenarbeit ist nur dann möglich, wenn alle an einem Strang ziehen. Und das bedeutet auch Wertschätzung und Aufmerksamkeit allen Gruppierungen gegenüber. Ansonsten kann es schnell zum Scheitern kommen.

Für die Ebene der Mitarbeiter*innen

Auf der Ebene der Mitarbeiter*innen ist das Herstellen und Pflegen von zwischenmenschlichen Beziehungen einer der größten Erfolgsfaktoren. Das bedeutet, im Sinne der Mitarbeiterorientierung den individuellen Menschen ins Zentrum des Führungshandelns zu stellen, individuellen Bedürfnissen Raum zu geben und Potenziale, Stärken und Entwicklungsfelder ausfindig zu machen, um die*den Einzelne*n zu stärken bzw. zu entwickeln.

Für die Ebene des Teams 

Auf Teamebene ist die Vereinbarung von (Team-)Zielen wesentlich – es geht um die gemeinsame Erreichung von Zielen und das In-den-Vordergrund-Stellen des Miteinanders. Auch die gemeinsame Reflexion und Verbesserung von Teamprozessen spielt hier mit ein. Dazu zählt eine transparente Ansprache von Kompetenzen im Team – zu wissen, wer welche Kompetenzen hat, auf die in der jeweiligen Situation/Aufgabe zurückgegriffen werden kann, damit die Zusammenarbeit effizient gestaltet sowie genutzt werden kann. Es ist also wichtig, dass die Führungskräfte gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen Transparenz über Aufgaben und Arbeitsprozesse herstellen und dafür sorgen, dass Motivation und vertrauensvolle Arbeitsbeziehungen aufrechterhalten bleiben.

Für die Ebene der Organisation

Auf Organisationsebene zeigt sich die Erfolgswirksamkeit in der Klarheit zu den Rahmenbedingungen, Bedürfnissen und Notwendigkeiten der Organisation. Hier laufen die unterschiedlichen Faktoren für die Zusammenarbeit zusammen und werden für das gesamte Unternehmen ausgestaltet. Neben den strategischen Themen spielen für die Zusammenarbeit insbesondere das Leitbild des Unternehmens sowie dessen Werte eine zentrale Rolle: Wie werden diese (derzeit) im Unternehmen gelebt? Was muss ggf. verändert werden, um diese Themen verstärkt für die Zusammenarbeit im Unternehmen zu nutzen? Eine klare Festlegung von Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit ist hier wesentlich, um eine gemeinsame unternehmerische Basis zu schaffen.

 

Jetzt sind Sie dran, Ihre Zusammenarbeit gut zu gestalten. Benötigen Sie Unterstützung in Ihrem Unternehmen? Iventa EntwicklungHoch3 begleitet sie gerne.

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Mitarbeiterjubiläum – im Gespräch mit Barbara Kraft

By | News

MitarbeiterInnen, die jahrelang großartige Arbeit leisten und zum Erfolg des Unternehmens beitragen, gebührt bei Iventa großer Dank und Anerkennung. Eine unserer MitarbeiterInnen feiert jedoch ein besonderes Jubiläum: 30 Jahre Betriebszugehörigkeit bei 30 Jahren Iventa – sie ist also schon von Anfang an dabei, als Iventa gerade erst gegründet wurde. Wir bitten Barbara Kraft daher vor den Vorhang, um mehr über ihren Werdegang und die Anfänge der Iventa zu erfahren.

Wer bist du und wie war dein Werdegang bei der Iventa?

Mein Name ist Barbara Kraft und ich bin aktuell im Business Development bei Iventa tätig. Begonnen habe ich allerdings vor 30 Jahren damit, gemeinsam mit Christiana Mayer, Gründerin der Iventa, unseren Kundenstock von 0 weg aufzubauen und zu erweitern. Frau Mayer war damals meine unmittelbare Vorgesetzte bei einer Werbe- und Mediaagentur – als sie damals den Schritt in die Selbstständigkeit mit Personalanzeigen wagte, folgte ich ihr nur zu gerne! Es waren aufregende Jahre, der Markt war heiß umkämpft und wir hatten es nicht immer leicht. Dennoch zahlte sich unser Engagement aus – schon bald war ich Geschäftsführerin und habe unsere größten Kunden betreut! 2001 wurde ich Mutter, verlegte meinen Wohnsitz ins Burgenland und trat beruflich etwas zurück. Von da an war ich hauptsächlich für die telefonische Erstansprache und Nachbetreuung von unseren KundInnen zuständig. Diese Tätigkeit führe ich bis heute 20 Stunden die Woche und 100 % im Home-Office aus. Das war sehr innovativ für unsere Zeit, und ich bin heute noch dankbar für diese Flexibilität. Meine jahrelange Erfahrung in der Kaltakquise gebe ich zusätzlich regelmäßig in unserer internen Iventa Akademie an meine KollegInnen weiter.

Was macht dir an deinem Job am meisten Spaß?

Das Arbeiten aus dem Home-Office empfinden manche als isolierend – da ich täglich so viel am Telefon bin, kommt die Kommunikation und der Austausch mit KundInnen sowie KollegInnen bei mir definitiv nicht zu kurz! Natürlich ist die Kaltakquise recht fordernd, man bekommt viele Absagen und erreicht heutzutage Leute auch viel schwerer als noch vor ein paar Jahren. Aber meine Arbeit macht mir auch nach all den Jahren noch Spaß, weil die Iventa stets im Wandel ist. Wir haben zu dritt begonnen, jetzt sind wir über 100 Personen an 6 verschiedenen Standorten, und das änderte sich auch mit den Jahren. Neue KundInnen kommen, KollegInnen wechseln das Unternehmen, neue Geschäftsbereiche werden etabliert, Produkte weiterentwickelt …, natürlich beeinflusst das auch die Mitarbeiterkultur, aber der familiäre Zusammenhalt und die Identifikation mit der Iventa gingen nie verloren, und das ist sehr besonders.

Was war aus deiner Sicht die größte Veränderung in den letzten 30 Jahren bei Iventa?

Die größte Veränderung war definitiv die Digitalisierung! 1991 hatten wir nicht einmal Headsets beim Telefonieren – wir haben den Hörer zwischen Schulter und Kinn eingeklemmt und gleichzeitig händisch die Wünsche unserer Kunden mitgeschrieben. Das bedeutete, während des Telefonats die Anzeige bestmöglich zu skizzieren; die Schriftarten, Zeilenanzahl und das Logo zu bestimmen; die Größe der Anzeige zu eruieren und am besten gleich einen Kostenvoranschlag parat zu haben. Mittwoch und Donnerstag war Anzeigenschluss, da läuteten die Telefone unaufhörlich. Heute geht das alles per E-Mail und die Anzeigen werden bereits fertig aufbereitet an die Zeitungen und Online-Börsen geschickt. Auch im Recruiting hat die Digitalisierung viel verändert: Anstatt nach dem Schalten einer Printanzeige 10 Tage auf einlangende Bewerbungen zu warten, Stapel an Unterlagen zu sichten und hauptsächlich per Briefpost zu kommunizieren, sind jetzt viel raschere Reaktionszeiten möglich, ebenso wie das direkte Zugehen auf potenzielle KandidatInnen per active sourcing, was ein ganz anderes Arbeiten ermöglicht. Genauso haben unsere Geschäftsfelder Employer Branding, Personalentwicklung, IT-Recruiting und Media & Tec durch die Digitalisierung eine tiefgreifende Wandlung erfahren bzw. sind durch diese erst entstanden.

Bitte beschreibe Iventa mit 3 Worten:

Freude, Identifikation und menschliches Miteinander

Wir danken unserer langjährigen Mitarbeiterin Barbara Kraft, die uns seit 30 Jahren mit ihrer Kompetenz, ihrem Engagement und ihrem fachlichen Know-how bereichert. Wir haben ihre beruflichen Erfolge miterlebt und sind fest davon überzeugt, dass sich das in Zukunft nicht ändern wird. Auf eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit! – Martin Mayer, Managing Partner Iventa

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Digitales Onboarding leicht gemacht!

By | Aktuelles Thema, IT-Recruiting

Die Situation im Home Office und im Remote-Work-Modus bringt ganz neue Herausforderungen mit sich, vor allem für neue MitarbeiterInnen und den gesamten Onboardingprozess. Doch bei Iventa IT-Recruiting sind wir der festen Überzeugung, dass auch ein digitales Onboarding erfolgreich gemeistert werden kann! Denn auch wir durften vor Kurzem ein neues Teammitglied bei uns begrüßen und virtuell „onboarden“ – unsere Erfahrungen und Eindrücke zu diesem Thema teilen wir gerne, um auch Ihnen das virtuelle Onboarding zu erleichtern.

So begrüßen Sie Ihr neues Teammitglied virtuell

Die Grundvoraussetzung für ein gelungenes, digitales Onboarding ist die benötigte Hard- und Software. Es sollte im Vorfeld sichergestellt werden, dass das neue Team-Mitglied schon am ersten Arbeitstag mit dem Notwendigsten versorgt ist und alle Systemzugänge vorbereitet sind. So kann der Neuankömmling reibungslos an allen virtuellen Vorgängen teilhaben und sich gleich gut einarbeiten. Natürlich kann es dennoch zu technischen Zwischenfällen kommen – daher sollte vorab definiert werden, an wen sich das neue Teammitglied wenden kann, sollte das passieren. Idealerweise gibt es eine/n MitarbeiterIn aus der internen IT-Abteilung, welche/r der Person zur Seite steht. Durch gemeinsame Videocalls bzw. Online-Meetings kann die/der NeustarterIn abgeholt werden und jegliche IT-Fragen, wie etwa zur E-Mail-Signatur, können gemeinsam geklärt werden.

Tipp: Stellen Sie dem neuen Teammitglied doch ein persönliches Willkommens-Goodie-Bag zusammen! Darin könnte unter anderem die benötigte Hardware gleich enthalten sein, ebenso ein Willkommensschreiben des Teams und die Kontaktdaten der jeweiligen AnsprechpartnerInnen. So weiß der Neuling direkt Bescheid, an wen er/sie sich im Notfall wenden kann.

Die 3 Phasen des Onboardings

Sie sehen also bereits bei den technischen Voraussetzungen – die genaue und strukturierte Vorbereitung ist besonders im virtuellen Onboardingprozess wichtig. Damit zu keinem Zeitpunkt etwas Essenzielles für das neue Team-Mitglied vergessen wird, gliedern wir den allgemeinen Onboardingprozess in 3 Phasen:

  1. Phase: Das Pre-Onboarding (ab Vertragsunterschrift bis zum 1. Arbeitstag)
  2. Phase: Die Orientierungsphase (1. Arbeitstag inkl. 1. Monat)
  3. Phase: Die Integrationsphase (nach 1. Monat)

Das Pre-Onboarding

Die Zeit nach der Vertragsunterzeichnung ist eine sehr wichtige Phase. Der/die KandidatIn hat den Bewerbungsprozess erfolgreich bestanden und ist sich nun bewusst, dass er/sie in Kürze im Unternehmen starten wird. In dieser Phase sollte dem zukünftigen Teammitglied bereits Unterstützung und frühzeitiger Zusammenhalt und Teamfähigkeit vermittelt werden. Beispielsweise durch eine Einladung zu einem virtuellen After-Work-Treffen mit dem zukünftigen Team oder zu gemeinsamen Online-Besprechungen. In dieser Phase ist es besonders wichtig, den regelmäßigen Kontakt zu wahren, denn die Unsicherheit ist gerade zu Beginn noch groß und verlangt somit Unterstützung.

Tipp: Übermitteln Sie Ihrem zukünftigen Teammitglied schon vor dem 1. Arbeitstag einen Einarbeitungsplan mit den wesentlichen Informationen. Dies vermittelt Sicherheit und gibt für die nächsten Wochen Orientierung. Hierfür eignet sich auch eine Videobotschaft, in welcher Sie den Ablauf persönlich vorstellen. Besprechen Sie im Team, wie das Onboarding gestaltet wird und welches Teammitglied für welche Einschulungsthemen wann verantwortlich ist! Vielleicht legen Sie einen Buddy oder Mentor für das neue Teammitglied fest oder übergeben jeder/jedem Kollegin/Kollegen für bestimmte Aufgabenfelder die Verantwortung. Der Einarbeitungsplan ist ein essenzielles Tool im Onboardingprozess und sollte auch auf den virtuellen Aspekt angepasst werden.

Die Orientierungsphase

Diese Phase startet mit dem 1. Arbeitstag, welcher oft entscheidend für den/die neuen/neue Mitarbeiter/Mitarbeiterin ist. Wie bereits erwähnt ist ein gelungener digitaler Start ins neue Unternehmen wichtig, sowie eine gute Einführung. Das Kennenlernen des Teams erfolgt virtuell, es werden die Verantwortlichen für die verschiedenen Aufgabengebiete vorgestellt und der Ablauf der generellen Kommunikation im Team. Nach und nach sollte das neue Teammitglied eingearbeitet werden und im Laufe der Zeit das erste kleine Projekt übernehmen. Wesentlich ist in dieser Phase auch, das soziale Miteinander zu stärken.

Tipp: Für die zwischenmenschliche Stärkung und die Förderung eines geregelten Arbeitstages können jeden Morgen kurze, gemeinsame Jours fixes online abgehalten werden, die auch mit einer Art Teambreakfast verbunden werden können. Auch digitale Feierabendrunden eignen sich dafür, das Klima zu lockern und Raum für private Kommunikation zu schaffen!

Die Integrationsphase

Diese Phase beginnt nach Ablauf des 1. Monats: Das neue Teammitglied wird verstärkt in die einzelnen Aufgaben eingearbeitet. Da besonders die ersten zwei Monate in der neuen Arbeit kritisch sind, aufgrund der Vielzahl an neuen Aufgaben, KollegInnen und Strukturen, ist es besonders wichtig, dass regelmäßiges Feedback von beiden Seiten gegeben wird – entweder Face-to-Face oder eben über eine Onlineplattform, wie beispielsweise Microsoft Teams. Ein fixierter Gesprächsplan hilft bei der Einhaltung der Feedback-Termine und zeugt von Wertschätzung dem neuen Team-Mitglied gegenüber!

Ein gut aufgestellter, virtueller Onboardingprozess stützt sich bei Iventa IT-Recruiting auf die Erfüllung von 3 grundsätzlichen Faktoren: Orientierung schaffen, Sicherheit geben und Wertschätzung aussprechen. Diese Aspekte legen den Grundstein für eine dauerhafte Mitarbeiterbindung und steigern gleichzeitig die Motivation. Außerdem helfen Sie so Ihrem neuen Teammitglied gleich von Anfang an dabei, dass es sich gut einleben kann und sich vom ersten Tag an im neuen Unternehmen wohlfühlt!


Iventa IT-Recruiting ist spezialisiert auf die internationale Suche von IT-Kräften für Unternehmen, sollten Sie jedoch Unterstützung bei Ihrem virtuellen Onboardingprozess benötigen, können Sie sich gerne bei Iventa EntwicklungHoch3 melden!

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Das gläserne Unternehmen — Chancen und Vorteile aktiver Arbeitgeberkommunikation.

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Kununu, Glassdoor, Indeed und Co. machen ehrliche, offene Arbeitgeberkommunikation immer unausweichlicher. Kandidatinnen und Kandidaten wünschen sich glaubwürdige Einblicke ins Unternehmen und wollen Berichte von ehemaligen oder aktuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lesen, bevor sie sich arbeitsvertraglich binden. Wird auf authentische Unternehmensbewertungen gesetzt, kann das die Entscheidung für oder gegen eine Bewerbung mitunter stark beeinflussen – und durch Transparenz gewinnt man einen guten Ruf über den aktuellen Bewerbungsprozess hinaus.

Einstellungsgespräche sind längst nicht mehr nur einseitig. Denn wer heute auf Jobsuche geht, ist nicht unbedingt daran interessiert, nur irgendwo „unterzukommen“. Ist die Zeit reif, um ins Arbeitsleben zu treten, wird viel genauer hingesehen. Ein Unternehmen wird erst attraktiv, wenn man sich, wenn schon nicht durch eine gemeinsame Schnittstelle, die einen Einstieg nahelegt, zumindest durch die gelebte Kultur und einen gewissen Wertekompass identifiziert. Je höher der Bildungsgrad, desto wacher die Augen und höher der Stellenwert dieser höheren, philosophischen Fragen.

Wie ist das soziale Klima? Wo leiste ich den bestmöglichen Beitrag? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Wenn nun das Management sich überlegt, in welche Richtung es steuern soll, um die besten Leute ins Boot zu bekommen, muss es über die Betriebswirtschaft hinaus denken. Mit nüchtern kalkuliertem Gehalt allein wird nicht mehr überzeugt. Ein sinnstiftendes, glückliches Leben zu führen ist für viele das Hauptmotiv. Unterm Strich zählt der Gewinn, aber es geht auch um Vertrauen, Anerkennung, Identität und Verantwortung.

Die Art, diese Werte zu vermitteln, ist emotional geprägt und erschließt sich aus sozialen Praktiken. Dass Unternehmen aus solchen Gesichtspunkten erfasst werden können, ist sowohl eine Chance für Arbeitssuchende als auch für das Unternehmen selbst. Denn gerade durch Transparenz, durch Vermittlung der inneren Werte nach außen, kann eine Idee in den Köpfen motivierter Fachkräfte Gestalt annehmen, Leidenschaften wecken und Fähigkeiten entfalten. Wer sich also für die nahe Zukunft gut aufstellen will, muss in der Welt der „Digital Natives 2.0“ präsent sein, Profile bereitstellen, Kanäle bespielen und einen offenen Diskurs mit bestehenden und ehemaligen Mitarbeitenden zulassen. So wird man zum Thema, bringt die Menschen zusammen und gewinnt an Bedeutung.

In der Online-Welt geben Suchmaschinen vor, wohin die Reise geht. Eine gute Platzierung in speziellen Jobbörsen, wie z. B. indeed.com, hilft dabei, Arbeitsuchende und -gebende ohne viele Umwege und Kosten zusammenzubringen. Wer Stellenanzeigen in solchen Job-Netzwerken möglichst attraktiv gestaltet, erreicht mehr Zugriffe und erhält mehr qualifizierte Bewerbungen. Hier werden Recruitingmittel am effizientesten eingesetzt und die identitätsbasierende Arbeitgebermarke sichtbar. Qualifizierte Bewerber sehen sich tendenziell weniger Anzeigen an. Daher können oft nur Unternehmen mit Top-Platzierungen begehrte Top-Performer für sich gewinnen.

Der individuelle Anspruch, in sozialen Netzwerken alles zu teilen, das einzigartig macht und allen zu zeigen, wie man lebt oder leben will, ist mittlerweile allgegenwärtig. Infolge wird auch viel selbstverständlicher hinterfragt, was ein Unternehmen einzigartig macht, wie es sich darstellt und wovon es lebt. Dadurch gewinnt eine anschauliche Arbeitgebermarke, abseits des abstrakten Konstrukts, immer deutlicher an Wert. Durch Beobachtung der Social Media kann auf Erfahrungsberichte zurückgegriffen werden, inklusive persönlichen Darstellungen und offenen Kommentaren, und es entsteht ein reges Eigenleben, das viel klarer zu interessierten Bewerberinnen und Bewerbern spricht. Im „War For Talents“ müssen sich Unternehmen also auch auf diesen Plattformen so attraktiv wie möglich machen — oder sie werden auf der Strecke bleiben.

 

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Was Arbeitgeber über Social Media wissen müssen

By | Aktuelles Thema, Branding & Culture

Um einen Auftritt in den sozialen Netzwerken kommen Unternehmen heute nicht mehr herum, wenn sie eine erfolgreiche Arbeitgebermarke aufbauen wollen. Woran es aber oft noch hakt, sind Inhalte, Ansprache, Feedback und Community-Bildung. So ist nicht jede Plattform für jede Zielgruppe geeignet: Während sich Millenials eher auf Instagram und Co. finden, sind erfahrene Fachkräfte vielleicht in einer Facebook-Gruppe aktiv. Führungskräfte tauschen sich wiederum womöglich auf LinkedIn aus, und stark nachgefragte Experten im IT-Bereich findet man in einem Board auf Stack Overflow.

Die Inhalte müssen der Zielgruppe entsprechen

Mit ein- und demselben Content all diese Plattformen bedienen zu wollen, wird weder den Zielgruppen gerecht noch der Arbeitgebermarke: Schließlich sind es die vielen kleinen Details, aus denen sich eine erfolgreiche und authentische Employer Brand zusammensetzt. Diese Momente in leicht zu konsumierende und visuell ansprechende Häppchen zu verpacken und in die richtigen Kanäle zu schicken, ist die Königsdisziplin im Employer Branding – und sollte nicht einer Person alleine überlassen werden.

Schließlich sind auch die eigenen MitarbeiterInnen (und Führungskräfte!) in den sozialen Netzwerken unterwegs. Und fungieren dort als Markenbotschafter für die Arbeitgebermarke – ob sie wollen oder nicht. Ob sie witzige Memes aus dem Büro posten, von der letzten Firmenfeier schwärmen oder offen nach einem neuen Job suchen, ihre Aktivitäten lassen für KandidatInnen und BewerberInnen Rückschlüsse auf die Unternehmenskultur zu und sprechen eine viel deutlichere Sprache, als es so manchem Employer Brand Manager recht wäre.

Ehrliche und authentische Einblicke ins Unternehmen

Die Lösung? Der ehrliche und offene Umgang mit Social Media im Unternehmen und Inhalte, die speziell auf die verschiedenen Zielgruppen zugeschnitten sind. Dafür braucht es gar keine großen Sprünge: Authentische, konsistente Botschaften bilden die Basis für eine glaubwürdige Employer Brand und schaffen so einen Mehrwert für Ihr Unternehmen. Das können beispielsweise Fotos der letzten Weihnachtsfeier sein – oder eine spannende Geschichte über die letzte Produktinnovation.

Sie wollen Ihr Unternehmen auch auf Social Media ins rechte Licht rücken? Wir helfen Ihnen gerne. Ob Sie nur Betreuung für einen speziellen Kanal brauchen oder gerne eine strategische Employer Branding-Strategie erarbeiten möchten: Wir begleiten Sie auf allen Schritten und übernehmen auch Planung und Umsetzung von Personalmarketing-Kampagnen.

Kontaktieren Sie das Employer Branding-Team von Iventa – und holen Sie sich die Neugier der KandidatInnen zurück!

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