„New Work“ anhand von 3 Säulen erklärt!

By | Aktuelles Thema, IT-Recruiting

New Work ist kein leeres „Buzzword“, sondern vielerorts fester Bestandteil unseres Arbeitsalltags. Besonders in der IT-Branche – diese war schon häufig Vorreiter, wenn es um Veränderungen und neue Ideen ging. Technologien und Codes entwickeln sich tagtäglich weiter und beeinflussen somit unser Leben wesentlich – privat als auch beruflich. Daher bemerken wir zunehmend, dass in der IT-Branche die traditionelle Arbeits- und Lebenswirklichkeit an Attraktivität und Bedeutung verliert. Vielmehr werden festgefahrene Strukturen aufgebrochen und revolutionär verändert – wieder einmal angetrieben von der wachsenden Digitalisierung.

New Work wurde in diesem Sinne von der IT-Branche bereits aufgegriffen und darf seitens Arbeitgeber*innen nicht mehr vernachlässigt werden. Doch was versteckt sich hinter New Work? 3 Säulen spielen eine wesentliche Rolle:

Säule Nr. 1: Selbstständigkeit

Wichtig im Zuge von New Work ist es, dem*der Arbeitnehmer*in ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zuzuerkennen. Das bezieht sich sowohl auf die Entscheidung, wie viel gearbeitet wird und inwieweit Aufgaben und Aufträge angenommen werden, als auch die Wahl des Ortes der Bearbeitung und die Zeitvorgabe, in der die Arbeit ausgeführt werden soll bzw. muss.

Säule Nr. 2: Freiheit

Dabei rückt die Selbstständigkeit in den Vordergrund, wodurch der*die Mitarbeiter*in ein größeres Maß an Freiheit erlangt. Er oder sie muss nicht immer zu festen Arbeitszeiten im Unternehmen präsent sein. Viele Arbeiten können im Idealfall auch Zuhause im Home-Office erledigt werden. Der*die Arbeitnehmer*in sollte Aufgaben von zu Hause per Internet, Computer, Skype und Videokonferenz bearbeiten können, ohne dabei im Büro anwesend sein zu müssen.

Säule Nr. 3: Teilnahme an der Gemeinschaft

Die dritte Säule ist sehr westlich, wenn es um New Work geht, und bedeutet, dass das Arbeiten im Home-Office kein reiner Einzelkampf ist. Denn das New-Work-Prinzip setzt nicht 100-prozentig auf Home-Office – es gibt weiterhin bei allen Projekten Phasen, in denen die Teamarbeit in der Gemeinschaft unerlässlich ist. Das kann mit Hilfe von gemeinsamen Videokonferenzen passieren oder in designierten Coworking-Räumen. Diese sind besonders praktisch, wenn Angehörige eines Teams ab und zu physisch präsent sein möchten, um gemeinsam an Ideen und Projekten zu arbeiten.

New Work als Wettbewerbsvorteil

Besonders Unternehmen im Sektor IT müssen sich darüber bewusstwerden, wie wichtig New Work geworden ist und dass ein klarer Wettbewerbsvorteil besteht, sollte diese Arbeitsweise den zukünftigen Mitarbeiter*innen geboten werden. Denn die IT-Branche bietet sich auch besonders gut für das Arbeitsmodell New Work an! Ausschlaggebend ist dabei, dass die Arbeitstätigkeiten hauptsächlich über PC bzw. Internet verrichtet werden, was im Home-Office genauso gut funktioniert – wie uns das letzte Jahr bewiesen hat.

New Work im Recruiting

Auch bei Iventa IT-Recruiting ist das Thema New Work stets präsent. Es gibt kaum noch Kandidat*innen, die nicht nach diesem modernen Arbeitsmodell fragen oder gar danach verlangen. Geht es nun um eine Home-Office-Möglichkeit, flexible Arbeitszeiten, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, eine freie Einteilung der Arbeitsaufgaben etc. – in den meisten Fällen sind diese Faktoren überzeugender als Gehaltsversprechungen. Besonders, wenn es um einen Wechsel des*der Arbeitgebers*in geht.

Unserer Meinung nach sollten Unternehmen daher daran arbeiten, attraktiv für knappe Fachkräfte – besonders bei IT-Mitarbeiter*innen – zu bleiben. Aus diesem Grund empfehlen wir, Themen wie Freiheit und Selbstständigkeit im Arbeiten weiterzuverfolgen, um somit die Chancen als Arbeitgeber auf dem Bewerbermarkt zu erhöhen.

In der Zwischenzeit rekrutieren wir von Iventa IT-Recruiting weiterhin die qualifiziertesten IT-Fachkräfte am Markt für Sie – Interesse? Get in touch!

Kontakt aufnehmen >>Kontakt aufnehmen >>

Mehr News von Iventa IT-Recruiting:

Aktuelles Thema

Schlagwort CYBERCRIME – IT Sicherheitsexpert*innen sind stark gefragt!

Das Internet ist heutzutage nicht mehr wegzudenken, da es uns zahlreiche Möglichkeiten bietet. Jedoch sind…
Aktuelles Thema

Have you already RAMPED-UP your virtual team?

Virtuelle Teams sind spätestens seit der aktuellen Krise in den Unternehmen angekommen. Diese sind auf…
Home Office
Aktuelles Thema

Arbeiten zu Hause? 5 Tipps für einen erfolgreichen Arbeitstag im Home Office.

Nicht in jedem Unternehmen war das Arbeiten aus dem Home Office bis jetzt ein Thema,…

2022 in Zahlen

By | Aktuelles Thema

Was für ein aufregendes Jahr. Auch bei uns im Unternehmen hat sich in den letzten 12 Monaten einiges getan. Um den Überblick nicht zu verlieren, möchten wir gegen Ende 2022 Review passieren lassen, wie das vergangene Jahr in Zahlen ausgesehen hat.

AUS 5 MACH 4!

Anfang 2021 wurden aus 5 Geschäftsbereichen 4 gemacht, seit Anfang 2022 treten diese als 4 eigenständige Marken auf: PersonalberatungBranding & CultureMedia & Tec sowie IT Recruiting. Die bereichsübergreifende Arbeit ist der Schlüssel, mit dem wir auch in diesem Jahr die Basis für den Erfolg unserer Kund*innen legten.

Mehr über unsere Geschäftsbereiche >>

+45 % MEHR (WO)MEN-POWER!

Rund 150 Expert*innen bilden Ende 2022 das Iventa-Team, verteilt auf insgesamt 8 Standorte in Europa. Kennen Sie schon alle neuen Gesichter? Finden Sie die richtigen Personen aus unseren Geschäftsbereichen und machen Sie sich auf den Weg zu den richtigen Menschen für Ihr Unternehmen!

Persönliche Ansprechperson finden >>

4 DURCH 8 = INTERNATIONAL!

Mit insgesamt 8 Standorten in 4 Ländern sind wir in Deutschland, Österreich, Rumänien und der Schweiz gut aufgestellt. Dank unserem jüngsten Standort in Luzern decken wir 2023 mit den beiden Bereichen Media & Tec und Branding & Culture den gesamten DACH-Raum vor Ort ab und setzen internationale Rahmenverträge optimal um.

Mehr über unsere Expansion >>

90 SEKUNDEN!

So lange dauert unser neues Image-Video, mit dem wir Ihnen gerne einen Eindruck davon geben möchten, wer Iventa ist und was wir machen.

Zum Image-Video >>

JU31LÄUM!

Vor 31 Jahren wurde Iventa als Full-Service-Mediaagentur für Personalanzeigen gegründet. Heute vereint Iventa erfolgreich über 150 Menschen in 4 Geschäftsbereichen. Anlässlich dieses Jubiläums feierten wir unter dem Motto „IVENTA WÄCHST W31TER“ 4-mal mit Kund*innen, Partner*innen und Mitarbeiter*innen, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre!

Über die Entstehung von Iventa >>

2023 – Wir freuen uns auf das neue Jahr mit Ihnen!

Mehr Neuigkeiten von Iventa

Aktuelles Thema

Wo ist die Woman-Power in der IT?

Wer unser Iventa-IT-Recruiting-Team bereits kennt oder vielleicht schon einen kurzen Blick auf unser Portfolio geworfen…
Aktuelles Thema

Wie Sie Ihren Purpose finden und im Unternehmen verankern

Nach dem passieren der 1. Station "Purpose kennenlernen, um zu verstehen"  im Beitrag "Was Sie…
lehrlingskampagnen
Aktuelles Thema

Lehrlinge – eine jährlich wechselnde Zielgruppe, die neue und spannende Wege sucht.

Gut qualifizierte Lehrlinge werden nicht nur immer knapper, sie sind auch immer schwieriger zu erreichen.…

HIDDEN CHAMPIONS: So wirkt Außenwerbung im Employer Branding

By | Aktuelles Thema, Branding & Culture

Werbeflächen auf Fahrradständern, Plakate in Gängen in der Schule, beleuchtete LED-Wände an Bushaltestellen – Außenwerbung ist immer da, immer sichtbar und immer konsumierbar. Ein Vorteil, den man sich zu Nutze machen kann … einfach, und häufig auch zu günstigen Konditionen. Out-of-Home liegt im Trend, was das stetige Wachstum der Marktanteile belegt. Wieso also nicht auch für Employer Branding nutzen?

Was ist Außenwerbung?

Unter Außen- bzw. Out-of-Home-Werbung versteht man alle Werbemedien im öffentlichen Raum:

  • Panorama- oder Großflächen an stark befahrenen Straßen, Bahnhöfen, Parkplätzen und ähnlichen Orten
  • City-Light-Boards, hinterleuchtete Großflächen mit optionalem Motivwechsel häufig an hochfrequentierten Standorten, z. B. in U-Bahnbereichen
  • Litfaßsäulen, die Straßenbilder der Städte seit dem 19. Jahrhundert prägen … Es ist altbewährt und allen bekannt
  • Plakate in verschiedenen Größen und vielseitig auffindbar, beispielsweise an Stromkästen, in Gängen, öffentlichen Gebäuden …
  • Verkehrsmittelwerbung an Straßenbahnen, Bussen und anderen „Öffis“
  • Ambient Media, individuell im Umfeld der Zielgruppe einsetzbar, zum Beispiel: in Kinos, Schwimmbädern oder am Point of Sale
Außenwerbung Austro Control

3 Gründe, warum Sie Außenwerbung in Ihre crossmediale Kampagne einbauen sollten:

1. Außerordentlicher Auftritt: Außenwerbung kann nicht einfach abgeschaltet, übersprungen oder überhört werden, daher punktet Außenwerbung speziell als „Unterwegs-Medium“. Einfache Werbebotschaften verankern sich in den Köpfen der Zielgruppe.

2. Vielseitige, zielgruppenspezifische Anwendungsmöglichkeiten: Die Vielfältigkeit der Flächen ist unglaublich groß – es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten, mit Außenwerbung zu begeistern, aus der Masse herauszustechen und die Zielgruppe zu erreichen.

„Bin ich als Unternehmen auf der Suche nach Arbeitskräften im ländlichen Raum, ist die Werbefläche am regionalen Linienbus zu empfehlen. Suche ich studentische Aushilfskräfte, nutze ich Ambient Media innerhalb und außerhalb von Universitäten und Fachhochschulen. Wenn man weiß, wen man ansprechen möchte, gibt es unzählige Möglichkeiten!“Julia Ober, Expert Campaign Management bei Iventa Branding & Culture

3. Gute Investition: Eine Studie des deutschen Fachverbands für Außenwerbung analysierte den Return on Investment von Außenwerbung. Die Erkenntnis: Von den 234 untersuchten Kampagnen wurde aus jedem investierten „Media-Euro“ im Durchschnitt 4 Euro Umsatz. Könnten doch auch Bewerber*innen sein. 😉

Wie können Sie mit Außenwerbung Ihr Employer Branding aufwerten?

 

„Mit einer guten Personalmarketing-Kampagne benötigen Sie im besten Fall keine Recruiting-Kampagnen mehr. Aufmerksamkeit als attraktiver Arbeitgeber am Markt zu erlangen und die richtigen Mitarbeiter*innen anzuziehen, ist die Prämisse von klassischen Awareness-Kampagnen. Out-of-Home eignet sich eben sehr gut dafür, die Arbeitgebermarke bekannt zu machen. Aber am besten in Kombination mit weiteren Medien-Kanälen, um dafür zu sorgen, dass Ihre Zielgruppe nicht an Ihrem auffallend bemerkenswerten Arbeitgeber-Auftritt vorbeikommt.“Julia Ober, Expert Campaign Management bei Iventa Branding & Culture

Werden auch Sie als Arbeitgeber auffallend bemerkenswert. Unser Team von Iventa Branding & Culture begibt sich gerne auf diese Reise mit Ihnen. Die Spezialist*innen aus dem Bereich Campaigning beraten Sie individuell und übernehmen dabei die Konzeption, Planung und das Management von zielgruppenorientierten Image- und Recruiting-Kampagnen.

Iventa Branding & Culture >>

Mehr News von Iventa Branding & Culture:

lehrlingskampagnen
Aktuelles Thema

Lehrlinge – eine jährlich wechselnde Zielgruppe, die neue und spannende Wege sucht.

Gut qualifizierte Lehrlinge werden nicht nur immer knapper, sie sind auch immer schwieriger zu erreichen.…
Aktuelles Thema

Zusammenarbeit gestalten – wichtiger denn je!

Eine gute und effiziente Gestaltung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu…
Aktuelles Thema

Tipps für die professionelle Gestaltung Ihres CVs

Der erste Eindruck beginnt bereits am Papier! Ihr Lebenslauf ist das erste Dokument, das ein/e…

Wissen ist Macht – über interne Weiterbildungen

By | Aktuelles Thema, Jobs & Bewerben

Die Schulung von Mitarbeiter*innen ist eine wertvolle Investition in die Zukunft, von der nicht nur das Personal profitiert, sondern auch das Unternehmen. Ob in Form von externen Weiterbildungsveranstaltungen wie Seminaren, Kursen oder Kongressen, oder durch interne Schulungen von anderen Mitarbeiter*innen in Mentorings oder Trainings – Fortbildungsmaßnahmen bringen Unternehmen kurz- und langfristig weiter.

Wie Unternehmen von internen Schulungen profitieren:

  • Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit – Je qualifizierter die Mitarbeiter*innen, desto mehr können sie zum Unternehmenserfolg beitragen und dadurch die Konkurrenzfähigkeit der Firma stärken.
  • Steigerung des Wissens im Unternehmen – Das erlernte Know-how wird häufig nicht nur im Arbeitsalltag eingesetzt, sondern auch an Kolleg*innen weitergegeben, die dadurch auch davon profitieren.
  • Steigerung der Motivation und Produktivität des Teams – Die Leistungsbereitschaft basiert größtenteils auf Motivation, die u. a. mit den gebotenen betrieblichen Weiterbildungsmöglichkeiten einhergeht. Dies und die durch Schulungen gewonnene Verbesserung der Effizienz der Arbeitsabläufe wirken sich positiv auf die Produktivität des Teams aus. Denn mit der richtigen Ausbildung können tägliche Herausforderungen besser bewältigt werden, was wiederum die Motivation zum Arbeiten hebt.
  • Mitarbeiter*innenbindung – Werden Schulungen erfolgreich absolviert und Anerkennung dafür ausgesprochen, kann die Identifikation der Belegschaft mit dem Unternehmen gestärkt werden und folglich auch die Bindung an das Unternehmen.
  • Attraktivität als Arbeitgeber*in – Für viele präsente und zukünftige Arbeitnehmer*innen ist es ein Pluspunkt für das Unternehmen, wenn Weiterbildungsmöglichkeiten geboten werden. Im Sinne des Employer Branding und Bewerber*innenmarketings von Vorteil!

Eine Win-win-Situation für Betrieb und Belegschaft!

Für die Beschäftigten eines Betriebs sind die Vorteile klar ersichtlich: Sie profitieren von einer besseren Anpassung an sich ändernden Arbeitssituationen, mehr Selbstbewusstsein für zusätzliche Qualifikationen und Anerkennung – insbesondere dann, wenn das Wissen auch im Kreis der Kolleg*innen weitergegeben wird. Es zeigt sich also, dass interne Weiterbildungen sowohl den daran teilnehmenden Mitarbeiter*innen als auch dem Unternehmen klare Vorteile bringen.

Best-Practice-Beispiel: Die Iventa Akademie

Seit Oktober 2019 haben Mitarbeiter*innen bei Iventa die Möglichkeit, an „Blitztrainings on the Job“ teilzunehmen, um ihre bereits vorhandenen Kompetenzen rund um die HR-Beratungswelt zu erweitern. Die Trainings sind eine Mischung aus interaktivem Lernen, nützlichen Praxisanwendungen und spannenden Impulsvorträgen von Mitarbeiter*innen und externen Trainer*innen. Ziel ist es, zu fördern und über aktuelle HR-Trends und Insights am Markt zu informieren. Ein weiterer Benefit: Während im Berufsalltag häufig alleine an den jeweiligen Aufgaben gearbeitet wird, lernen sich die Mitarbeiter*innen in der Akademie in einer anderen Atmosphäre kennen. Dies kommt dem Teambuilding und der internen Kommunikation zugute.

„Die verschiedenen Trainings bieten viele interessante Einblicke. Im Kurs „Active Sourcing mit LinkedIn“ wurde auch anhand von Beispielen geübt– bei der anschließenden Analyse war insbesondere der Austausch mit Kolleg*innen sehr interessant.“ – Katharina Moser, Senior Research Specialist

„In den Kursen wird das eigene Verhalten reflektiert und man bekommt gut umsetzbare Tipps, beispielsweise wie man Gesprächen am Telefon einen positiven Input geben kann.“ Friederike Strauss, Senior Sales Consultant

„Die Trainings über die aktuellen Trends sowie die zunehmende Digitalisierung im Recruiting fand ich besonders spannend. Es tut sich sehr viel gerade und ich bin auf die zukünftige Entwicklung unserer Branche sehr gespannt! Julia Haderer, Marketing & Sales Expert

Wir von Iventa sind froh über diese Chance für unsere Belegschaft und auch über die vielen positiven Rückmeldungen zur Iventa Akademie. Haben Sie Fragen oder Anregungen dazu? Melanie Parzer ist für unsere interne Akademie verantwortlich und steht Ihnen gerne zur Verfügung!

Weitere Themen von der Iventa, die Sie interessieren könnten:

Aktuelles Thema

Führungswechsel bei Iventa Media & Tec

Petra Staudinger übernahm operative Leitung des Iventa Media & Tec-Teams. Die 51-jährige folgt damit Ingrid Parth,…
Aktuelles Thema

„Top Arbeitgeber 2021“ – Was macht einen guten Arbeitgeber aus?

Sie ist wieder da: die berühmt-berüchtigte Liste der 300 besten Arbeitgeber Österreichs 2021! Das Wirtschaftsmagazin…
Aktuelles Thema

Leitstern Employer Branding & Personal- und Organisationsentwicklung

Die vergangenen Monate waren aus Sicht von ArbeitnehmerInnen wie ArbeitgeberInnen herausfordernd. Ungewissheit zur Zukunft und…
Aktuelles Thema

Home Office oder Büro – wo arbeitet es sich besser?

Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten bzw. im letzten Jahr verstärkt auf das Home…

In 4 Schritten zu mehr Leichtigkeit im Alltag

By | Aktuelles Thema, Branding & Culture

Die aktuellen Herausforderungen sind vielfältig und ein Ende ist nur langsam absehbar. Das belastet und bringt viele immer mehr an ihre Grenzen. Ob als Familie oder im Single-Haushalt – jeder hat seine individuellen Herausforderungen zu meistern, die sich sehr unterschiedlich äußern. Typische Belastungssymptome sind mitunter permanenter Stress, Antriebslosigkeit sowie Schlaflosigkeit, Gereiztheit oder auch körperliche Symptome. Mit diesen 4 Schritten finden Sie den Weg zur mehr Leichtigkeit wieder:

1. Die Belastung anerkennen

Sind diese Stresssituationen über einen langen Zeitraum hinweg vorhanden, so greifen oft altbewährte Lösungsmuster nicht mehr – die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Belastung vor uns hinschieben, weil wir uns nicht mehr damit auseinandersetzen wollen, steigt. Dabei ist gerade diese Herangehensweise kontraproduktiv. Denn eine Veränderung kann erst dann passieren, wenn wir das Problem – also die Belastung – anerkennen. Im ersten Schritt ist es also wichtig anzunehmen, dass es im Moment so ist und auch sein darf.

2. Eigene Saboteure entlarven

Genau das können wir oft nur unzureichend – uns zugestehen, dass wir gerade überfordert und schwach sind oder auch manchmal nicht mehr können. Eine große Hürde im Umgang mit Belastung sind oftmals die erlernten Denkmuster. Sie sind tief in uns verankert und laufen oft unbewusst ab. Dabei verhalten wir uns so, als wären sie wahr. Ein mögliches Denkmuster ist beispielsweise, es allen recht machen oder perfekt sein zu wollen. Am Beispiel einer berufstätigen Mutter, die Kinderbetreuung, Haushalt und Arbeit zu erledigen hat und jeden zufriedenstellen möchte, kann dies zum Verhängnis werden. Anstatt uns selbst in schweren Zeiten wohlwollend gegenüber zu sein, setzen wir uns damit nur noch mehr unter Druck. Wesentlich ist daher, unsere eigenen Denkmuster zu erkennen, um diese dann zu hinterfragen: sind diese gerade förderlich oder eher zusätzlich belastend? Dafür benötigt es ein Innehalten, einen Moment der Ruhe und Auseinandersetzung mit sich selbst, um die Botschaften der eigenen Denkmuster aufzuspüren und sich selbst bewusst zu machen.

3. Denkmuster ins Positive wandeln

Nachdem die erlernten Denkmuster erstmal vergegenwärtigt wurden, können sie auch verändert werden – im Sinne eines guten Umgangs mit sich selbst. Das bedeutet, sich selbst zu erlauben, dass nicht immer alles nach dem Denkmuster ablaufen muss. Ganz im Gegenteil: es ist ok – und meist auch gesünder – es nicht zu erfüllen. Es geht vor allem darum, das Denkmuster so umzuwandeln, dass es sich in der jetzigen Situation als hilfreich erweist. Formulieren Sie dazu neue positive Botschaften – bezogen auf das Denkmuster – und handeln sie danach. Am Beispiel der Mutter könnte das bedeuten, dass sie sich sagt: „Gut ist gut genug.“ oder „Ich darf auch mal schwach sein.“. Es ist wichtig, von der Belastung in die Entlastung zu kommen – also den Druck rauszunehmen und sich einzugestehen, dass es gerade herausfordernd ist und es erleichternd ist, die eigenen Ansprüche ein Stück weit runterzuschrauben.

4. Ein bewusster Umgang mit mir selbst

In Stresssituationen sind wir geneigt, uns von außen treiben zu lassen, zu funktionieren – bis es nicht mehr geht.  Deshalb ist es sinnvoll, sich regelmäßig Momente einzuplanen, in denen wir uns auf uns selbst besinnen. Sehr hilfreich sind Atemübungen, bei denen Sie sich ganz auf Ihren Atem fokussieren und versuchen, die Geräusche rundherum auszublenden. Kommen Gedanken, lassen Sie diese wieder los und kehren zurück zum Atem. Spüren Sie anschließend in Ihren Körper hinein, wie es Ihnen gerade geht. Damit gönnen Sie sich eine kleine Auszeit vom Lärm rundherum. Achtsamkeit heißt nicht immer „nur“ Meditation oder Atemübungen. Das funktioniert bei jeder Tätigkeit, auch z. B. bei der Hausarbeit, indem bewusst nur auf die Tätigkeit fokussiert wird und alles andere ausgeblendet wird. Wesentlich ist, im gegenwärtigen Moment zu sein, ohne sich von anderem ablenken zu lassen.

Seien Sie sich selbst ein wohlwollender Freund, versuchen Sie, nachsichtig mit sich zu sein und gönnen Sie sich auch die kleinen achtsamen Auszeiten. 

Iventa Branding & Culture setzt Veränderungsvorhaben erfolgreich um und unterstützt Unternehmen dabei, Mitarbeiter*innen zu motivieren, zu begeistern und mitzunehmen.

Interessant für Sie? Dann sprechen Sie uns an!

Gerne setzten wir uns auch mit Ihren Themen auseinander und geben die notwendigen Impulse, um gemeinsam Potenziale auf individueller, Team-, organisationaler und marktrelevanter Ebene zu entwickeln.

Kontakt >>

Mehr News von Iventa:

Aktuelles Thema

Zusammenarbeit gestalten – wichtiger denn je!

Eine gute und effiziente Gestaltung der Zusammenarbeit innerhalb des Unternehmens ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Dazu…
Aktuelles Thema

So gelingt eine hybride Führung

Home-Office hat in vielen Unternehmen spätestens seit Krisenbeginn Eingang gefunden – und wird vermutlich auch…
Aktuelles Thema

Home Office oder Büro – wo arbeitet es sich besser?

Viele Unternehmen haben in den letzten Monaten bzw. im letzten Jahr verstärkt auf das Home…

Jubiläum & neue Standortleitung: Iventa feiert in Salzburg!

By | Aktuelles Thema, Events

Unter dem Motto „IVENTA WÄCHST W31TER.“ feierte Iventa heuer noch einmal das 31. Firmenjubiläum in Salzburg. Den Veranstaltungsausklang, der dieses pandemiebedingt antizyklischen Jubiläumsjahres machte am Donnerstagabend, 22. September 2022, ein Kundenfest im Restaurant St. Peter Stiftskulinarium in der Salzburger Altstadt, zu dem Iventa rund 80 Kund*innen aus Industrie, Handel, Dienstleistung und Gesundheitswesen, Medienpartner und die eigenen Mitarbeiter*innen lud. Verletzungsbedingt verhindert sendete Marco Harner seine Grußworte mittels Videobotschaft.

„Im Laufe der letzten 17 Jahre konnten wir stetig wachsen. Für diesen Erfolg möchte ich mich bei unseren Kund*innen herzlich bedanken. Auch zukünftig freuen wir uns, gemeinsam diesen Weg mit unseren Kund*innen zu beschreiten und sie in gewohnter Expertise und mit persönlicher Betreuung zu beraten“, so Renate Schobesberger, langjährige Standortleiterin der Iventa Salzburg.

Neuer Standortleiter im Salzburger Iventa Büro

Nach einem unternehmensweiten Generationenwechsel übernahm dieses Jahr Marco Harner die Standortleitung von Renate Schobesberger, die zehn Jahre lang das Salzburg-Büro führte. Renate Schobesberger wird weiterhin ihre langjährige Expertise als Senior Consultant in HR-Projekte einbringen.

„Mit der damaligen Entscheidung, in den wichtigsten Wirtschaftsregionen Österreichs präsent zu sein, konnten wir unserem Anspruch, die Kundennähe an oberster Stelle zu stellen, gerecht werden. Damit können wir heute erfolgreich ein flächendeckendes Service anbieten und freuen uns, unseren Kund*innen auch in Zukunft herausragende Qualität mit dem Salzburger Team bieten zu können“, so Managing-Partner der Iventa, Martin Mayer.

Als Programmhighlight überraschte der österreichische Mentalexperte Manuel Horeth das Publikum mit seiner Show. Musikalisch unterhalten wurden die Gäste vom Duo Klangkulisse mit Liedern aus Operette, Wienerlied und Schlager aus den 20er-Jahren.

Ein paar Impressionen vom Abend:

Mehr Neuigkeiten von Iventa:

Aktuelles Thema

Ausblick 2023: Das verspricht der österreichische Arbeitsmarkt

Vor nur wenigen Tagen fand der Jahreswechsel statt. Das Team der Iventa Personalberatung blickt trotz…
Aktuelles Thema

2022 in Zahlen

Was für ein aufregendes Jahr. Auch bei uns im Unternehmen hat sich in den letzten…
IT-Recruiting

Moving to Austria: The Red-White-Red Card

Would you like to work in Austria? Then maybe you need to inform yourself about…
Das Iventa Team auf dem Messestand auf der ZPEurope Messe

Das war Iventa bei der Zukunft Personal Europe 2022!

By | Aktuelles Thema

Ein Team von Iventa. The Human Management Group präsentierte sein breites HR-Dienstleistungsportfolio mit einem Messestand von 13. bis 15. September 2022 bei Europas größtem HR-Expo-Event: der Zukunft Personal Europe 2022 in Köln ! Als österreichisches Human-Management-Consulting-Unternehmen, mit welchem wir zu den führenden HR-Firmen im DACH-Raum zählen, freuen wir uns, dieses Jahr endlich Teil des größten HR-Expo-Events in Europa gewesen zu sein.

Das Iventa Team auf dem Messestand auf der ZPEurope Messe

Die Iventa-Expert*innen vor Ort boten einen spannenden Überblick über die innovativen Produkte und neuen Services in den Bereichen Media & Tec sowie Branding & Culture und berieten etwa hinsichtlich neuer Job-Posting-Technologien, der Steigerung von Bewerber*innen-Reichweite oder neuer Zugänge in Bezug auf Arbeitgeber*innenattraktivität.

Mit regionalen Ansprechpartner*innen in der DACH-Region und der insgesamt 31-jährigen Branchenerfahrung bietet Iventa geballtes Know-how und eine breite Kompetenz in HR-Themen.

Zur Messe

Die Zukunft Personal in Köln ist das führende Expo-Event rund um das große Thema der Arbeit! Die europäische Leitmesse vernetzt Menschen und Märkte in den Themenbereichen HR-Management, Digitalisierung und Leadership. Rund 700 Aussteller*innen, Partner*innen und Sponsor*innen bieten einen detaillierten Marktüberblick über Produkte, Services und Best Practices, die die tägliche HR-Arbeit erleichtern. Zudem können sich Entscheider*innen, HR-Verantwortliche und Gestalter*innen der Arbeitswelt in 550 Vorträgen auf 17 Bühnen Know-how aneignen und die aktuellsten Trends erkunden.

Danke für Ihren Besuch vor Ort!

Einen kleinen Video- und Bilder-Rückblick finden Sie hier >>

Mehr Neuigkeiten von Iventa:

Aktuelles Thema

Talent(iert) inspirieren & faszinieren. 

Eine Frage der Positionierung. Eine klare Aussage als Arbeitgeber ist grundentscheidend, um Talente von seinem…
Aktuelles Thema

Iventa wächst weiter ‒ auch in Linz!

Iventa. The Human Management Group feiert heuer ihr 31-jähriges Bestehen und 21 Jahre Standort Linz.…
EntwicklungHoch3

Werkzeuge für wirksame Zusammenarbeit

Wie gestaltet sich Zusammenarbeit heute? Schneller, besser, effizienter? Immer wenn verschiedene Persönlichkeiten zusammenarbeiten, kann es…

Führungswechsel bei Iventa Media & Tec

By | Aktuelles Thema, News

Petra Staudinger übernahm operative Leitung des Iventa Media & Tec-Teams. Die 51-jährige folgt damit Ingrid Parth, die den Geschäftsbereich über sieben Jahre hinweg leitete. Seit April 2022 ist sie nun als Head of Media Operations bei Iventa für die operative Leitung des Media & Tec-Teams verantwortlich.

Zielgruppengenaue Mediaempfehlung

Die gebürtige Steirerin bringt über 22 Jahre Erfahrung im Bereich Media mit, die sie bei den Agenturen PanMedia, MediaCom und Mindshare für nationale und internationale Kunden aus den unterschiedlichsten Kundensegmenten sammelte. In ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn lagen ihre Schwerpunkte in den Bereichen Mediaeinkauf, strategische Mediaplanung, Kundenberatung sowie Teamleitung.

„Im Bereich Media & Tec stellen wir unsere Kund:innen an erste Stelle: Unsere erfahrenen Media Consulter:innen beraten sie mit zielgruppengenauen Mediaempfehlungen und sorgen für eine kosten- und zeiteffiziente Umsetzung. Sympathie und Vertrauen spielen dabei eine wichtige Rolle, daher erhalten unsere Kund:innen eine individuelle Ansprechperson, die die Bedürfnisse und Anforderungen des Unternehmens kennt und darauf bestens eingehen kann„, erläutert Petra Staudinger, Head of Media Operations, die Herangehensweise.

Effiziente Medienplanung

Aktuell sei es wichtiger denn je, auf die optimale Recruiting-Lösung zu setzen, um Stellen passend und nachhaltig zu besetzen. Iventa Media & Tec biete hierfür effiziente Mediaplanung mit System – von digitalen Stellenanzeigen bis hin zu überregionalen Medienkampagnen und prozessoptimierten Lösungen, die eine Erleichterung in der HR-Verwaltung schaffen würden.

„Wir sind laufend damit beschäftigt, unsere Prozesse zu optimieren, Arbeitsschritte zu automatisieren und den Karriere-Medienmarkt zu analysieren, um unsere Kund:innen bestmöglich beraten und begleiten zu können. Dabei schätze ich den Austausch mit meinem Team, um gemeinsam die besten Ideen und Lösungen zu generieren“  beschreibt Staudinger, ihre Arbeitsweise.

Bevor Staudinger zu Iventa wechselte, war sie als Geschäftsführerin der Online-Plattform „Mamilade Ausflugstipps“ tätig. Die akademisch geprüfte Werbekauffrau verfügt auch über einen Abschluss als Lebens- und Sozialberaterin sowie in Logopädagogik nach Viktor Frankl.

www.mediatec.iventa.eu

Mehr Neuigkeiten von Iventa:

Aktuelles Thema

Checkliste für den idealen Einarbeitungsplan

Anknüpfend an unseren letzten Artikel „Digitales Onboarding leicht gemacht!“, in dem wir von Iventa IT-Recruiting …
Aktuelles Thema

Wie Mitarbeiter finden und binden?

Das Kräfteverhältnis hat sich gedreht: Jetzt müssen sich Unternehmen um die Talente bewerben und sie…
Aktuelles Thema

Talent(iert) rekrutieren

Eine Frage der Ansprache Gut ausgebildete junge Talente kennen ihren Marktwert, sind fordernd und selbstbewusst…
IT Recruiting Fachkräfte

Die Nadel im Heuhaufen

By | Aktuelles Thema, IT-Recruiting

IT-Expert*innen sind höchst gefragt. Wie man trotz massiven Fachkräftemangels die besten Köpfe für sein Unternehmen gewinnen kann, weiß Robert Koenes, Geschäftsführer der Iventa IT-Recruiting und der Iventa Personalberatung.

IT Recruiting Fachkräfte

Software-Developer*innen, System- Administator*innen oder Security-Engineers – IT-Spezialist*innen sind eine rare und dementsprechend höchst gefragte Spezies. Kaum ein Unternehmen, das derzeit nicht auf der Suche nach ihnen ist. Je nach Zählart fehlen in Österreich rund 25.000 IT-Fachkräfte – pro Jahr. „Das ist zwar keine neue Entwicklung, aber der Bedarf an Anwendungen im Bereich der Digitalisierung steigt massiv. Das verschärft den Mangel zusehends“, beschreibt Robert Koenes, Geschäftsführer der Iventa IT-Recruiting und der Iventa Personalberatung die Situation.
Vor allem wenn IT-Expert*innen nicht nur fachlich top sind, sondern auch in der Lage, technische Inhalte für Kolleg*innen aus fachfremden Abteilungen so zu übersetzen, dass gemeinsam an Projekten gearbeitet werden kann. Wer als ITler mit Kommunikations-, Kooperations- und Kollaborationsfähigkeiten punkten könne, dem stünden alle Türen offen, sagt Koenes. Schließlich werden diese für Unternehmen immer wichtiger. Denn IT-Abteilungen servicieren längst nicht mehr nur die technische Infrastruktur, sondern ermöglichen mit ihrem Know-how die Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle – ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen.

Flut an Angeboten.

Kein Wunder also, dass entsprechen-de IT-Expert*innen „händeringend gesucht werden“, wie es so schön heißt. Diese lassen sich Unternehmen auch einiges kosten. So stiegen die Gehälter gefragter Java-Programmierer*innen mit entsprechender Berufserfahrung allein in den vergangenen neun Monaten um rund 30 Prozent. Bei Top-Leuten bewegen sie sich mittlerweile schon bei rund 100.000 Euro pro Jahr. Trotz hervorragender Jobaussichten bleibt die Zahl der ITler dennoch seit Jahren konstant – und zwar konstant niedrig. Das Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Berufsleben tut ein Übriges, den Fachkräftemangel in den kommenden Jahren noch zu verschärfen. Demnach herrsche zwischen Arbeitgebern beim „Krieg um die besten Köpfe“ ein Verdrängungswettbewerb, so Robert Koenes. „Viele ITler*innen bekommen täglich unaufgefordert 30 Anfragen, den Job zu wechseln. Viele von ihnen sind noch nicht einmal mit der Ausbildung fertig“, so Koenes.

Was ITler wirklich wollen.

Er und sein Team der Iventa IT- Recruiting sind darauf spezialisiert, Unternehmen bei der Suche nach wechselwilligen und passenden
IT-Spezialist*innen bestmöglich zu unterstützen. Die Recruiting-Profis betreiben einen hohen Aufwand, diese zu identifizieren und gezielt zu adressieren. So sei es etwa verlorene Liebesmüh, einem Java-Entwickler eine Position als Dot.net-Entwickler schmackhaft machen zu wollen – zu unterschiedlich sind die Philosophien hinter den beiden Programmiersprachen. Auch ein höheres Gehalt allein ist für ITler*innen noch lange kein zugkräftiges Argument, den Arbeitgeber zu wechseln. Koenes, der selbst einmal Informatik studiert hat, weiß, was IT-Expert*innen wirklich wollen: Aufgaben, die Spaß machen, herausfordern und letztlich zu kreativen Lösungen führen – und sie wollen mit den neuesten Technologien arbeiten. „Unternehmen, die das nicht bieten können, die entsprechenden Tools und Plattformen nicht zur Verfügung stellen oder gar auf wenig flexiblen Arbeitszeiten beharren, geraten automatisch ins Hintertreffen“, konstatiert Koenes. Wer hingegen auf diese Anforderungen eingeht, als Arbeitgeber auch gezielt damit wirbt, hat bei der Suche nach neuen Mitarbeiter*innen die Nase vorn.

Schnell vom Markt.

Dennoch heißt es auch für diese: schnell und flexibel sein. Unternehmen hätten in vielen Fällen noch zu langsame interne Prozesse, wenn es um die Besetzung einer vakanten Stelle gehe, so Koenes: „Passende Kandidat*innen sind innerhalb von Tagen wieder vom Markt. Bei vielen Unternehmen ist die Verwunderung groß, warum ihnen Kandidat*innen durch die Lappen gehen.“ Das Bewusstsein, wie wichtig ein schneller Entscheidungsprozess sei, sei noch zu wenig ausgeprägt. Iventa IT-Recruiting versucht daher, aktiv gegenzusteuern. „Wir haben mittlerweile eine vertraglich festgelegte Reaktionszeit von maximal fünf Tagen. Bis dann müssen sich Unternehmen entscheiden, welche Bewerber*innen sie kennenlernen wollen. Parallel dazu ist allerdings noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.“ Die Zahl der IT-Profis sei – aller Bemühungen zum Trotz – leider nicht vermehrbar.

Mehr Neuigkeiten von Iventa IT-Recruiting:

Foto mit Managin Director Martin Mayer und Iventa Gründerin Christiana Mayer
News

Iventa feiert 25-jähriges Bestehen

Zum Jubiläum des Unternehmens wurde im schönen Ambiente des Gerstners Landhauses in Grinzing gefeiert.
IT-Recruiting

Moving to Austria: The Red-White-Red Card

Would you like to work in Austria? Then maybe you need to inform yourself about…
Aktuelles Thema

Leitstern Employer Branding & Personal- und Organisationsentwicklung

Die vergangenen Monate waren aus Sicht von ArbeitnehmerInnen wie ArbeitgeberInnen herausfordernd. Ungewissheit zur Zukunft und…

Green Jobs – ein Wandel der Berufsbilder

By | Aktuelles Thema, Personalberatung

Nachhaltigkeit, Klimakrise, „Fridays for Future“ und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen: All diese Themen sind medial, wirtschaftlich und kollektiv aktuell in aller Munde. „Green Jobs“ bezeichnen daraus neu geschaffene Arbeitsplätze rund um das Thema Umweltschutz und die nachhaltige Entwicklung von neuen Berufsbildern über alle Branchen hinweg.

Was sind Green Jobs?

Green Jobs sind lt. Definition der EU Arbeitsplätze in der Herstellung von Produkten, Technologien und Dienstleistungen, die Umweltschäden vermeiden und natürliche Ressourcen erhalten. Diese Positionen findet man in den unterschiedlichsten Berufssparten – von erneuerbarer Energie, nachhaltigem Bauen und Sanieren, Wasser- und Abwassermanagement bis hin zu Fernwärme, Abfallwirtschaft, Luftreinhaltung oder Big Data. Der Bereich erneuerbare Energien bietet mit der Sparte energieeffiziente Gebäude dabei die meisten Green Jobs.

Woher kommt der Trend?

Aktuell sind in Wien allein ca. 300 Nachhaltigkeitsjobs ausgeschrieben – lt. Statistiken ist in Österreich bereits beinahe jeder 20. Arbeitsplatz ein Green Job. Woher kommt dieser Trend und Wandel? Abgewandelt vom Megatrend Green Economy sind Green Jobs entstanden. Die Green Economy verändert den Markt und verlangt nach neuen Maßnahmen: Beispielsweise werden in öffentlichen Ausschreibungen oder bei Finanzierungen Nachhaltigkeitsnachweise zur Umwelt- und Sozialverträglichkeit von Unternehmen verlangt. Freiwillige Maßnahmen „über das Mindeste hinaus“ schaffen dabei für Unternehmen sowohl wirtschaftlich als auch aus Perspektive der Arbeitgeber*innen einen Wettbewerbsvorteil.

Auch Ausbildungen und Studiengänge reagieren auf die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen – Studiengänge mit Fokus auf Umwelt & Technik sind keine Seltenheit mehr. Sowohl Berufe mit hohem Qualifikationsniveau als auch Lehrberufe oder Hilfsarbeiten können sich dabei innerhalb der Green Jobs bewegen.

Welche Rolle spielt der Generationenwandel?

Vor allem für jüngere Arbeitnehmer*innen nimmt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr an Bedeutung an: Sie interessieren sich auch stark für Jobs im Bereich Green Tech, Green Mobility und Green Marketing. Aufgrund des zunehmenden Bewusstseins für das Thema Umweltschutz – beispielsweise durch die starke mediale Präsenz der Klimakrise, die „Fridays for Future“-Bewegung und mehr – nimmt der Faktor Nachhaltigkeit von Unternehmen mehr und mehr Einfluss auf die Wahl des Arbeitgebers bzw. der Arbeitgeberin.

Unternehmen reagieren darauf, indem sie beispielsweise auf Zertifizierungen setzen, um v. a. die Generationen Y und Z abzuholen. Gerade für die jüngsten Talente am Arbeitsmarkt ist es wichtig, dass Arbeitgeber*innen auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Dabei ist es wesentlich, diese Werte auch fest verankert in der Unternehmenskultur zu leben, um das Vertrauen von Kandidat*innen zu gewinnen. Dies könnte ein entscheidender Punkt sein, um stark beworbene Talente für sich gewinnen zu können.

Haben Sie Interesse an Green Jobs? In der Iventa Personalberatung bekommen auch wir immer mehr Suchaufträge in diese Richtung. Hier finden Sie einen kleinen Überblick über unsere aktuellen Jobs mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit:

Aktuell ausgeschriebene Green Jobs bei Iventa

Mehr Themen von Iventa IT-Recruiting:

Aktuelles Thema

Talente finden & erfolgreich ansprechen mit Active Sourcing!

Active Sourcing ist ein wichtiges und für viele Unternehmen bereits unentbehrliches Tool, um den Kreis…
Aktuelles Thema

Wie Mitarbeiter finden und binden?

Das Kräfteverhältnis hat sich gedreht: Jetzt müssen sich Unternehmen um die Talente bewerben und sie…
Aktuelles Thema

Personalberatungen – verlässliche Partner, gerade jetzt.

Diese Zeit ist prägend, verändert die Welt und alle Entscheidungen, die wir Menschen jetzt treffen…

© Iventa.
The Human Management Group.